Migräne – was hilft?
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 29. September 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Oder besser: Hilft überhaupt etwas gegen die höllische Marter im Kopf? Wer unter Migräne leidet, wird vieles dagegen unternommen haben, mit meist bescheidenem Erfolg. Denn auch die Medizin hat es bislang nicht geschafft ein Patentrezept gegen Migräne zu entwickeln. Amerikanische Ärzte empfehlen folgende Vorgehensweise:
- Notieren Sie sich, wann die Anfälle auftreten. In welchen Situationen, zu welchen Tages- oder Nachtzeiten. Möglicherweise ist Ihre Migräne eine Reaktion auf bestimmte Stresssituationen. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie denen nach Möglichkeit aus dem Wege gehen.
- Wenn ein Medikament nach 4 bis 6 Wochen nicht anschlägt, bitten Sie Ihren Arzt, Ihnen ein anderes zu verschreiben.
- Erhöhen Sie nicht die Dosis nach eigenem Ermessen, sondern fragen Sie Ihren Arzt. Ebenso sollten Sie kein Medikament eigenmächtig absetzen.
- Testen Sie neben der medikamentösen Therapie auch alternative Heilverfahren, z.B. die Akupunktur.
- Auch Melissengeist oder Pfefferminzöl auf die Schläfen aufgetragen schafft manchmal einen klaren Kopf.
- Lassen Sie beim Duschen den heißen Wasserstrahl 3 bis 5 Minuten lang zwischen Haaransatz und Nacken kreisen.
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