Menthol und Minze können homöopathische Mittel beeinflussen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 5. März 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin, lieber Leser,
homöopathische Behandlungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ganz einfach sind sie aber nicht - Sie sollten einiges beachten, damit die Mittel auch tatsächlich wirken. So hat mein Leser Ingo D. zum Beispiel erfahren, dass er während einer homöopathischen Behandlung auf Menthol verzichten soll und möchte nun wissen ob das stimmt.
Diese Empfehlung beruht darauf, dass homöopathische Arzneimittel nicht die volle Wirkung entfalten können, wenn sie von anderen Stoffen beeinflusst oder sogar überlagert werden. Zu diesen Stoffen gehört Menthol, aber auch Kampfer, Minze und Eukalyptus. Vorsichtig sollten Sie auch mit Kaffee oder Espresso sein.
Auch auf äußerlichen Anwendungen solcher Stoffe sollten Sie verzichten. Kampfer und Menthol sind häufig in Sportlersalben vorhanden. Wenden Sie diese daher nicht an, wenn Sie homöopathische Medikamente einnehmen.
Meiden sollten Sie auch Bonbons mit diesen Inhaltsstoffen und schauen Sie sich Ihre Zahnpasta genauer an. Auch in diesen Pasten sind oft Stoffe wie Minze oder Menthol enthalten. Wechseln Sie dann auf eine andere Sorte.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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