Meine wichtigsten Tipps gegen Ihre Rückenbeschwerden
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 15. März 2010, 10:38 Uhr
GNL5356
- Trainieren Sie regelmäßig Ihre Rumpfmuskulatur. Bewegen Sie sich viel, am besten mit Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Rad fahren.
- Halten Sie Ihren Rücken gerade, wenn Sie aufstehen oder sich hinsetzen. Stützen Sie sich mit den Armen und dem Oberkörper ab.
- Gewöhnen Sie sich an, immer mal wieder Ihre Haltung zu kontrollieren. Wenn Ihre Kleidung am Bauch Falten schlägt, heißt es: Aufrichten! Sitzen Sie nicht starr, sondern „dynamisch" und verändern Sie immer wieder mal ihre Sitzhaltung.
- Kontrollieren Sie auch im Auto Ihre Sitzhaltung. Setzen Sie sich bewusst aufrecht hin und versuchen Sie, den Kopf an der Nackenstütze zu halten. Dafür muss auch die Rückenlehne senkrecht stehen.
- Stehen Sie - so oft es geht - auf und laufen Sie für fünf Minuten herum oder stellen Sie sich ans offene Fenster und atmen Sie tief durch.
- Heben Sie Lasten immer aus geradem Rücken und aus den Beinen heraus.
- Halten Sie Lasten immer dicht am Körper.
- Verteilen Sie beim Tragen das Gewicht immer gleichmäßig auf beide Arme.
- Vermeiden Sie Arbeiten mit rundem oder gebeugtem Rücken.
- Passen Sie Ihren Arbeitsplatz Ihrer Körpergröße an, indem Sie Ihren Stuhl oder Ihren Schreibtisch - wenn es geht - optimal einstellen.
- Stehen Sie nicht starr, sondern „dynamisch", ohne die Knie durchzudrücken.
- Verwenden Sie Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften und vermeiden Sie hohe Absätze.
- Schlafen Sie möglichst auf einer gut stützenden Matratze. Diese sollte nicht zu hart und nicht zu weich sein. Die modernen Materialien passen sich der Körperform an und stützen gleichzeitig die Wirbelsäule.
- Liegen Sie möglichst nicht in der Embryohaltung, denn dabei machen Sie den Rücken krumm. Schlafen Sie besser in der "stabilen Seitenlage", die Sie aus der Ersten Hilfe kennen, oder auf dem Rücken.
- Besorgen Sie sich einen vernünftigen Bürostuhl, bei dem der Sitz etwas nach vorn geneigt ist. Denn bei dieser Sitzhaltung rollt sich das Becken automatisch nach vorn und die Wirbelsäule streckt sich. Sie können auch einen Sitzball verwenden.
- Auf alle anderen Stühle können Sie sich so genannte Keilkissen legen, deren keilförmige Sitzflächen einen ähnlichen Effekt haben.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Heidi Gruenhut (17.03. 2010 10:00 Uhr):
Danke für diese Tipps
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