Meine Tipps für ihren Fahrradkauf
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Fahrradfahren
vom 8. März 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
Kaufen Sie sich Ihr Sportrad unbedingt in einem Fachgeschäft. Sie sollten sich als Erstes überlegen, in welcher Form Sie Radfahren wollen – soll es lieber gemächlich vonstatten gehen (etwa weil Sie schon etwas älter und womöglich durch eine Krankheit beeinträchtigt sind), wollen Sie mountainbiken und ordentliche Bergtouren machen? Danach richtet es sich, welches Rad man Ihnen empfehlen wird.
Im Fachgeschäft sucht man Ihnen auch einen passenden Sattel für Ihre persönlichen Fahrgewohnheiten – etwa Gelegenheits- oder Vielradler – aus. Die Federung der Sattelstützen sollte individuell eingestellt sein und Ihrem Körpergewicht angepasst werden.
Machen Sie die Sitzprobe: Die Knie sollten leicht angewinkelt sein, wenn das Pedal unten ist. Stellen Sie den Sattel etwas tiefer als den Lenker ein, damit Ihre Nackenmuskeln beim Fahren entspannt bleiben und Sie keine Rückenschmerzen bekommen. Die Breite des Lenkers sollte Ihrer Schulterbreite entsprechen, das entlastet Ihren Schulter-Nacken-Bereich.
Testen Sie, ob der Abstand zwischen Sattel und Lenker richtig ist. Legen Sie einen Ellenbogen auf die Sattelnase, und strecken Sie nun die Finger aus. Jetzt sollten bis zum Lenker noch etwa vier Zentimeter Luft sein. Wenn Sie sich nämlich beim Fahren zu weit vorbeugen müssen, geht das auf Ihre Wirbelsäule. Außerdem sollte Ihr Sattel ganz gerade sein, damit Sie nicht schief draufhängen und zuviel Gewicht auf Ihren Handgelenken lastet und diese verschleißt. Der Sattel sollte zudem nicht zu schmal sein. Männliche Vielfahrer sollten zudem noch verstärkt auf die Sattelhöhe achten. Denn ist der Sattel zu hoch angebracht, lastet zu viel Gewicht auf Ihrer Dammregion. Das kann zu Durchblutungsstörungen im Penis und zu Erektionsproblemen führen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Rüdiger Kosinski (08.03. 2010 20:07 Uhr):
Man soll zum Fachhändler -klar -, um sein sportliches Rad zu kaufen. Wieso muß es denn sportlich sein ? Nach gesundheitlichen Aspekten wäre ein Rennrad am sportlichsten, aber auch rappelhart. Ich habe mir vor einem halbem Jahr ein Elektrorad zugelegt mit 2.0 x 26 er Reifen, Vorderradfederung, Sattelfederung und 8-Gang-Nabenschaltung, wobei ich mir das hintere Zahnrad von 16 Zähnen auswechseln ließ in eines mit 24 Z. der 8. Gang ist immer noch schnell genug, damit ich möglichst lange ohne Akku fahren kann und nur bei Steilstrecken elektrisch - meist nur die unterste Stufe - 2/3 Muskelkraft. Zum Schluss noch der Hinweis, dass ich nur zwischendurch mal im Straßenverkehr fahre - meist jedoch auf Feld- und Waldwegen !
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