Meine 8 Maßnahmen machen Ihrem Immunsystem Beine
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 19. Januar 2012, 05:00 Uhr
GNL5356
- Kalte Duschen machen Ihre Immunzellen wach. Sie stärken Ihre körpereigenen Schutzsysteme, die unter anderem die gefürchteten freien Radikale bekämpfen. Das sind die Sauerstoffräuber in den Zellen. Diese schwächen Ihre Immunabwehr. Duschen Sie jeden Morgen im Wechsel kalt und warm. Beginnen Sie mit einer warmen Dusche und enden Sie mit einer kalten. Duschen Sie in kreisenden Bewegungen bei Ihrem linken Fuß beginnend immer zum Herzen hin.
- Heiße Hühnerbrühe macht Ihre Abwehr scharf. Die Suppe hilft Ihnen, wenn die erste Instanz Ihres Immunsystems versagt hat - ganz besonders wenn eine Erkältung im Anmarsch ist. Die in der Hühnerbrühe enthaltenen Aminosäuren lassen Entzündungen schneller abklingen.
- Vitamin C beseitigt Stoffe, die Ihrem Immunsystem gefährlich werden können. Besonders reich an Vitamin C sind Paprika, Petersilie, Hagebutten, Sanddorn, Kiwis und Zitrusfrüchte. Essen Sie beispielsweise täglich zwei Orangen, vier Kiwis oder eine Hand voll Paprika.
- Zink bringt die Gedächtniszellen Ihres Immunsystems auf Trab. Es aktiviert Ihre Leuko-, Lympho- und Phagozyten (Abwehrzellen in Ihrem Blut). Der Mineralstoff ist in Schweine- und Rindfleisch in größeren Mengen vorhanden, aber auch in Geflügel, Fisch und Austern, Eiern und Milch. Weitere für Ihr Immunsystem wichtige Mineralstoffe sind Kalzium und Magnesium, das bei der Bildung von Antikörper eine wichtige Rolle spielt. Eisen erhöht die Aktivität der Fresszellen. Mit ausreichend Mineralwasser, Kräutertee und Fruchtsaftschorle können Sie einen großen Teil Ihres Mineralstoffbedarfs decken.
- Bewegung und sportliche Aktivität bringen Ihre Abwehrkräfte auf Trab. Bewegung liefert den für die Abwehr wichtigen Sauerstoff. Ideal sind Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren.
- Probiotika päppeln Ihre Darmflora auf. Da die meisten Immunzellen in der Darmschleimhaut sitzen, können Ihnen Maßnahmen zur Darmsanierung helfen. Dazu gehört in erster Linie der Einsatz Bakterienkulturen wie Laktobazillus casei oder Laktobazillus lamnosus, die die Darmflora schützen und wieder aufbauen. Sie müssen hochdosiert eingenommen werden. Im probiotischen Joghurt sind die Probiotika meist nicht in ausreichenden Mengen enthalten. Kaufen Sie sich in der Apotheke lieber ein Präparat mit ausreichend großen Mengen beispielsweise an Bifidobakterien. Besonders schlagkräftig ist die Mischung von Probiotika und Flohsamen. Es gibt geeignete Mittel freiverkäuflich in der Apotheke.
- Exzessive Sonnenbäder sollten Sie vermeiden. Denn dadurch werden die Makrophagen geschwächt oder gar abgetötet. Infolgedessen werden die darauf aufbauenden Abwehrzellen nicht alarmiert. Mäßige Sonnenbäder tun Ihrem Immunsystem hingegen gut.
- Impfungen können Sie schützen. Besprechen Sie mit Ihrem Hausarzt, welche Impfungen für Erwachsene empfohlen werden. Nehmen Sie den Impfschutz auch ernst, wenn Sie auf Reisen gehen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Susi Barden (19.01. 2012 12:23 Uhr):
Mal wieder das leidige Impfthema!!! Wie können Sie guten Gewissens und allen ernstes immer noch zum Impfen raten? Mit all den "tollen" Zusatzstoffen macht das nur noch zusätzlich krank oder tötet langsam! Bitte unterlassen Sie das zukünftig, da es immer noch viel zu viele Unwissende gibt, die das dann ernst nehmen und uninformiert, wie es die Mainstreammedien nun mal gerne tun, sich einfach nur die kleine Sprtitze abholen. Anschließend kommt das böse Erwachen! Ich meine, Sie machen sich an diesem Verbrechen mitschuldig, wenn Sie so etwas in dieser Form schreiben. Und das Gestz von Ursache und Wirkung gilt bekanntlich für jeden. Bitte nächstes mal erst auf das Herz hören und dann etwas schreiben. Vielen Dank
Antworten - Kommentar von Gerhard (19.01. 2012 21:16 Uhr):
Sehr geehrter Herr Erb, Sie gestatten, daß ich diesen Beitrag folgendermaßen Kommentiere. Der Gesamtartikel ist sehr informativ und sicherlich auch sehr Hilfreich bei den Bemühungen Gesund zu bleiben. Allerdings halte ich folgende Ihrer aufgezählten Punkte nicht mehr den heutigen Gegebenheiten angepasst. Punkt 2. An Stelle der heißen Hühnerbrühe tut es auch eine heiße Gemüsebrühe. Diese dürfte frei von den ganzen Stresshormonen und Medikamentenrückständen sein und unser Gewissen bleibt unbelastet bezüglich der katastrophalen Tierhaltung. – Ich hab‘s getestet – es funktioniert! Punkt 4. Die aufgelisteten Mineralstoffe sind auch in pflanzlicher Kost in ausreichenden Mengen vorhanden. Punkt 6. Diese „Aufbaumaßnahmen“ für den Darm können im Falle einer geschädigten Darmflora nützlich sein. Gesunden und richtig ernährten Menschen bringt‘s nichts. Punkt 8. Ich finde eine solche Verallgemeinerung „Impfungen können Sie schützen“ für unangebracht. Es gibt, wenn überhaupt, nur sehr wenige Gründe und angebrachte Gelegenheiten für Impfungen. Wenn man alle Impfschäden (die Dunkelziffer berücksichtigend) in die Waagschale wirft, werden keine Gründe mehr für Impfungen übrig bleiben. Grundlage jeglicher Gesundheit ist die gesunde Ernährung, gesunde Bewegung, ausreichend Schlaf und gute Kommunikation mit dem eigenen Körper. Das ermöglicht es uns, im Krankheitsfalle die Selbstheilungskräfte unseres Körpers zu unterstützen. Das Fehlen dieser Grundlagen war bisher noch immer der Grund für Epidemien. Zum Beispiel hätte die „Spanische Grippe“ ihren Siegeszug nicht halten können wenn die Menschen nicht durch Hunger und Kriegsfolgen ausgemergelt und Schwach gewesen wären. Doch will ich dieses Schreiben auch nutzen Ihnen herzlichen Dank zu sagen für die meist sehr aufschlussreichen Beiträge von denen ich bei meinen Beratungsgesprächen schon des Öfteren Gebrauch machen konnte. Liebe Grüße Gerhard
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