Mein Vorsorge-Programm für Ihre Abwehrkäfte
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 15. Dezember 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Davon brauchen Sie jetzt viel:
Vitamine, Mineralien, Enzyme und Bitterstoffe:
- Im Winter ist es nicht so leicht, bei einer ausgewogenen Mischkost den Vitaminbedarf über Obst und Gemüse zu decken. Gleichen Sie im Zweifelsfall mit frischen Säften und Nahrungsergänzungsmitteln aus. Achten Sie dennoch darauf, dass Sie möglichst alles aus natürlichen Nahrungsmitteln bekommen. Denn der Natur-Mix ist durch nichts zu schlagen.
- Vitamin C ist in der Winterszeit ein Muss unter den abwehrstärkenden Vitaminen. Am meisten Vitamin C finden Sie in Paprika, Hagebutten, Sanddorn, Zitronen und Kiwi. Vitamin A erhalten Sie, indem Sie täglich ein Glas frischen Karottensaft (am besten Bio) trinken, versetzt mit einem kleinen Schuss Olivenöl (sonst kann das Vitamin nicht aufgenommen werden).
- Zink und Selen braucht Ihr Körper jetzt, um Infekte im Vorfeld zu bekämpfen.
- Enzyme wirken gegen Entzündungen und unterstützen die Verdauung. Sie stecken in Ananas, Papaya, Sauerkraut oder Brottrunk (Apotheke, Reformhaus) und Fertigpräparaten (z. B. Wobenzym, Apotheke).
- Bitterstoffe möbeln Ihr Verdauungssystem auf, in dem wichtige Teile Ihres Abwehrsystems beheimatet sind. Dazu gehören Bittergemüse wie Kohl, Artischocken, Chicoree und viele Gewürzkräuter oder Verdauungstees aus Bitterkräutern.
- Ein bis zwei frische Knoblauchzehen am Tag bekämpfen Bakterien und andere Krankheitserreger im Körper.
Tanken Sie täglich frische Luft:
Auch wenn es draußen ungemütlich ist, sollten Sie einmal am Tag für mindestens eine halbe Stunde raus an die frische Luft. Und zwar bei jedem Wetter. Der Sauerstoff, den Sie beim Spazierengehen, Walken oder Joggen einatmen, ist pure Power für Ihre Abwehrkraft. Nutzen Sie die Mittagspause und jeden Sonnenstrahl, dann sind Sie auch gefeit gegen Winterdepression, die durch einen Mangel an Sonnenlicht verursacht wird. Zudem bilden Sie in der Haut Vitamin D. Für diesen Prozess braucht Ihr Körper Tageslicht.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Karin Duersch (15.12. 2011 10:40 Uhr):
Im Winterhalbjahr wird in unseren Breitengraden (wohne in Nürnberg) kein Vitamin D in der Haut gebildet egal wie viel oder wenig ich in die Sonne gehe. Wir liegen zu nördlich dafür.
Antworten - Kommentar von Antje (15.12. 2011 14:03 Uhr):
..wir neigen im winter ja auch dazu zuzunehmen, da kommen Bitterstoffe die auch als Apetitzügler gelten, doch eigentlich ganz recht....
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