Mein kleine Watschelente
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 14. September 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Gestern hatte ich zu Hause echt etwas zu lachen: Ich kam zufällig dazu, wie meine Frau - der es ganz offensichtlich wieder besser geht - im Entengang unseren Flur auf und ab watschelte. Natürlich quakte sie dabei auch - allerdings vor Anstrengung. Sie kam mir ein wenig vor wie die begnadete Köchin Lea Linster, wenn sie bei der „Küchenschlacht" zwischen den Kandidaten hin- und herwatschelt und bei jeder Kostprobe kleine Entzückensschreie ausstößt.
Zugegeben, zuerst dachte ich, meine Frau hätte sich in der Klinik womöglich einen "Dachschaden" zugezogen ... Doch sie beeilte sich, mir zu erklären, dieses sei ein bombige Übung für ein knackiges Hinterteil, die sie gerade in einer Zeitschrift gelesen hätte.
Und die geht so: Gehen Sie aus dem Stand in die Knie und verschränken Sie die Hände hinter dem Kopf. So watscheln Sie dann vorwärts. Klingt einfach, ist aber hübsch anstrengend. Ich habe es natürlich auch gleich ausprobiert. Meine verschärfte Variante: rückwärts watscheln. Dazu sang mein Weib ihr Lieblingslied - den Ententanz auf Italienisch namens „Il ballo della quaquaqua".
Am Ende hatten wir beiden Watschelenten Muskelkater im Zwerchfell vor lauter Lachen!