Managen Sie Ihre Wechseljahre auf natürliche Weise
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Wechseljahre
vom 15. November 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
die Anti-Aging-Industrie boomt, und die Ärzte mischen eifrig mit. Vor allem Hormonpräparate haben es ihnen angetan. Diese sollen die schwindenden Hormone ersetzen und Ihnen ewige Jugend schenken - allen voran die Östrogene. Doch Vorsicht: Sie handeln sich damit schwere Nebenwirkungen ein. Vertrauen Sie lieber auf natürliche Alternativen.
Die Idee ist einfach, und viel zu viele Ärzte finden sie leider immer noch bestechend: Wenn mit zunehmendem Alter immer weniger Hormone ausgeschüttet werden, müssen diese eben von außen zugeführt werden. Doch die Auswirkungen der künstlichen Hormone können schwere Krankheiten auslösen. Die meisten von ihnen erhöhen Ihr Krebsrisiko. Das Paradebeispiel sind die Östrogene. Gegen Beschwerden in den Wechseljahren und zur Vorbeugung einiger Alterskrankheiten wurden viele Jahre Östrogene meist in Kombination mit Gestagen in Pillenform oder als Pflaster eingesetzt. Auch als Jungbrunnen für Haut, Haare und weibliches Selbstwertgefühl wurden sie gepriesen, weil sie - wie immer wieder gebetsmühlenartig behauptet wurde - einen „Hormonmangel" ausgleichen sollten. Das erwies sich jedoch als Trugschluss. Inzwischen wurde zweifelsfrei nachgewiesen, dass die Gefährdung den Nutzen bei weitem übersteigt. Dass die Östrogene ein Jungbrunnen sind, konnte in keiner einzigen Studie nachgewiesen werden. Haut und Haare zeigten sich völlig unbeeindruckt. Außer bei Hitzewallungen konnte kein positiver Effekt bei Wechseljahrsbeschwerden belegt werden. Selbst der Einsatz bei Osteoporose ist wegen der Risiken nicht mehr wirklich zu rechtfertigen, zumal es effektivere Mittel wie etwa Bewegung gibt. Tatsächlich wurde ein höheres Krebsrisiko der Gebärmutter und der Brust durch die künstlichen Hormone belegt.
Doch Sie brauchen den Östrogen-Zusatz auch gar nicht. Denn zum einen versiegt Ihre eigene Produktion nicht ganz. Zum anderen hält die Natur speziell für Frauen in den Wechseljahren einige wirksame Mittel bereit. Doch das sagt Ihnen meist keiner - jedenfalls nicht die Frauenärzte.
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Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Evelin Hausmann (15.11. 2011 13:34 Uhr):
Danke Frau Schneider, ich grüße Sie recht herzlich. Der Artikel ist sehr gut, denn wir sind ja in keinem Krankheitszustand, sondern wechseln nur in eine andere Phase unseres Lebens, die auch sehr viel Schönes in sich birgt, es liegt an jeder Frau selbst, wenn sie sich gut fühlen will, sollte sie nicht glauben jetzt ist alles vorbei, nein man sollte die schönen Seiten sehn, man kann jetzt all das tun was früher nicht ging. Wir dürfen uns neu finden und einen neuen kraftvollen Lebensstil aneignen, noch einmal richtig durchstarten, dann geht es uns auch gut. Pflegen wir unseren Körper und unsere Seele, das fängt schon bei der richtigen inneren Einstellung an. Freuen wir uns des Lebens, wir sind schon etwas klüger und weiser geworden aber wir müssen deshalb nicht alt aussehen oder uns alt fühlen, das kann man sich auch einreden. Die Medikamente und Hormone schädigen den Körper und nehmen ihm die natürlichen Abwehrstoffe. Denken wir gut sind wir lieb zu uns selbst und gönnen wir uns auch mal was Gutes und danach schaffen wir wieder viel mehr. Können noch am leben effektiv partizipieren. In jegliche sinnvollen Hinsicht, es kommt immer darauf an wie wir an die Dinge herangehen, sagen wir das wars jetzt, begrenzen wir unser Leben, sagen wir jawoll jetzt will ichs nochmal wissen wie viele andere Dinge ich noch schaffen kann, das baut auf und gibt uns Mut Kraft und Selbstbewusstsein. Gehen wir immer unter jüngere Leute dann bleiben wir auch jung und es entsteht keine Kuft zwischen den Generationen, man kann sich gegenseitig nur nutzen es ist immer eine win/win Situation. sitzen wir bei denen rum die nur schwarz sehen dann sehen wir es auch bald. Nein bringen wir denen die Freude ins Haus wenn wir selbst stark genug in uns sind können wir das, wenn wir aber selbst seelisch noch nicht fest im Sattel sitzen, dann bringen wir uns erst selbst wieder in Ordnung. Durch die Heilung auf dem geistigen Wege ist das möglich, denn dort bekommen wir jegliche Unterstützung von den Menschen die alle mit Gott verbunden sind und um nicht s in der Welt mehr mit den Leidenden mißmutigen, traurigen Menschen tauschen möchten im Gegenteil sie wünschen denen, dass sie nicht länger leiden und hadern müssen mit ihrem Schicksal, denn das Gute liegt so nah, Gott schickt es uns auf einem Wege der ungewöhnlich ist. Nämlich durch dankbare, geheilte und frohe Menschen, die hier ein neues herrliches Leben wieder erhielten. Danke und das ohne finanziell an jeder Ecke geschröpft zu werden.
Antworten - Kommentar von christine (15.11. 2011 14:01 Uhr):
ich bestimme ihrer Meinung bezüglich der Hormone nicht zu. Ich habe eine 86 jährige Mutter und eine 89 jährige Tant. Die Tante hat über 25 Jahre Hormone genommen, meine Mutter leider nicht. Zwischen den beiden Damen ist ein großer gesundheitlicher Unterschied sowohl körperlich als auch geistig. Ich nehme deshalb auch das Hormonpflaster, obwohl meine Gynäkälogin dagegen war, mir geht es sehr gut damit, Haare und Nägel und Körper profitieren sehr wohl davon und ich bin dadurch in ständiger ärztlicher Kontrolle. Beste Grüße aus Berlin
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