Mäuse zeigen Brustkrebsverlauf im Voraus
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Brustkrebs
vom 24. Oktober 2011, 16:00 Uhr
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Erkrankt eine Frau an Brustkrebs, stellt sich schnell die Frage, wie aggressiv der Tumor ist und ob sie fürchten muss, dass sich Metastasen bilden. Um diese zu beantworten, mussten Ärzte bisher immer eine Zellkultur anlegen. Allerdings war das Ergebnis, das aus einer solchen Kultur erlangt wurde, nicht immer zutreffend.
Nun gibt es eine neue Methode, entwickelt von Forschern in Amerika. Sie hatten Mäusen ein Stück des Tumors der Frau eingepflanzt. Die Mäuse fungierten als „Blick in die Zukunft": Die Wissenschaftler sahen in den Krankheitsgeschichten der Tiere den Verlauf der Erkrankung bei Frauen voraus. Die Wissenschaftler hatten den Tieren die Brustkrebszellen von fast 80 Frauen eingepflanzt - ein Drittel von ihnen hatte die Diagnose frisch erhalten, die anderen waren bereits operiert worden.
Erstaunlich bei dieser Methode: Die Krebszellen breiteten sich im Mäusekörper genau so aus wie bei den Frauen und bildeten auch die Metastasen an den gleichen Stellen wie bei den Patientinnen. So ist es möglich, direkt nach der Diagnose zu erkennen, ob es sich um einen aggressiven Tumor handelt.
Dadurch sind die behandelnden Ärzte in der Lage, die richtige Behandlung für die Frauen auszuwählen und so die Überlebenschance zu verbessern.
Die Forscher wollen nun untersuchen, ob sich diese Methode auch auf andere Krebsarten übertragen lässt.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Wolfgang Hänsch (24.10. 2011 17:48 Uhr):
Wir alles sind Geschöpfe des EINEN, Menschen, Tiere, Pflanzen usw. und ich finde niemand hat das Recht, andere auf dessen Kosten erkranken zu lassen. Auch wenn es "nur" Mäuse sind, es sind Lebewesen wie wir. Der Mensch sollte endlich die Tiere in Ruhe lassen und sich mit sich selbst beschäftigen! Auch für Brustkrebs bei einer Frau gibt es Ursachen - denen sollte man auf den Grund gehen, anstatt andere Geschöpfe krank und leidend zu machen. Kein guter Beitrag!!!!
Antworten- Antwort von Silvia (25.10. 2011 12:51 Uhr):
Hallo, Sie haben vollkommen recht und sprechen mir aus dem Herzen. Ich hoffe, dass sehr viele Menschen so denken wie Sie und in der Konsequenz auch danach handeln. Tiere haben dasselbe Recht, in Frieden und Unversehrtheit zu leben wie Menschen. Menschen sollten Tiere endlich den Respekt entgegenbringen, der ihnen als Mitlebewesen von unserer Seite zusteht. Tiere sind geboren, um zu leben, und NICHT, um den Menschen in irgendeiner Art zu dienen. Leider haben unsere Politiker das auch noch nicht begriffen ...
- Antwort von Silvia (25.10. 2011 12:51 Uhr):
- Kommentar von Baerbel Schlichting (25.10. 2011 13:56 Uhr):
Ich bin entsetzt, darüber unschuldigen Tieren Krankheiten einzupflanzen, die wir Menschen uns ob genetisch bedingt oder durch unsere Lebensweise eingehandelt haben. Ich finde es unfaßbar, dass es Menschen gibt, die so etwas tun beziehungsweise nutzen würden. Egal, ob die Tumore aggressiv sind oder nicht, die Menschen sollten sich informieren, was sie tun können, um dem Tumor seine Lebensgrundlage zu entziehen, auch und vorallen ihre eigene Lebenweise und Umwelt einschließlich ihrer Gedanken und Gefühlwelt prüfen, in wieweit diese zum Tumorwachstum beitragen und dann eine radikale Änderung zu vollziehen. Nur so kann man dieser Krankheit begegnen. Es ist für mich unfassbar, dass diese "Wissenschaftler" so etwas tun.Ich könnte diesen Tieren nicht mehr in die Augen sehen, ich würde es niemals fertig bringen einem anderen Lebewesen mein eigenes Leid en zu übertragen. Pfui Teufel, Menschheit, wenn wir das zulassen würden.
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