Mädchen brauchen mehr sportliche Kampfkraft
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 10. Dezember 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
in den vergangenen Wochen hörten wir ein altbekanntes Klagelied: Frauen verdienen immer noch weniger als Männer, sie besetzen keine Chefposten, wenn es schwierig wird, bleiben sie lieber zu Hause und unter sich. Und das obwohl Mädchen mehr gefördert werden. Sie sind in der Schule und oft auch im Studium besser sind als Jungen. Im Berufsleben überholen dann „dümmere" Männer klügere Frauen. Woran mag das liegen?
Mädchen scheuen den Wettbewerb, das Messen der Kräfte. Sie können mit Niederlagen nicht sportlich umgehen. Jungen haben da keine Scheu: Sie lieben den Kampf um Tore, die bessere Position und messen leidenschaftlich gern ihre Kräfte. Der Umgang mit Sieg und Niederlage ist Frauen nicht in die Wiege gelegt worden wie denn Jungen. Doch wollen sie später im Berufsleben erfolgreich sein, müssen sie das lernen. Nirgendwo lernt man das besser als beim Sport und bei sportlichen Wettkämpfen. Doch Mädchen stellen meist mit Beginn der Pubertät ihre „sportlichen Bemühungen" ein. Von Seiten der Schulen wird dies leider noch gefördert, da diese sich auch nicht wirklich um ausreichend Wettbewerb im Sport kümmern. Wo werden schon heute die Bundesjugendspiele ernst genommen?
Hat die Mädchenförderung in der vergangenen Zeit vielleicht die falsche Richtung genommen? Anstatt den Mädchen so viele Steine wie möglich aus dem Weg zu räumen, hätte man ihnen wohl besser beibringen sollen, in widrigen Situationen durchzuhalten, zu kämpfen und auch mal Niederlagen einzustecken.
Wenn Sie also eine Tochter haben, spornen Sie diese an, sich möglichst viel sportlich zu betätigen - etwa indem Sie ihr Vorbild sind!
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von lise Huber (10.12. 2009 19:18 Uhr):
sehr lieber text - nur ich finde man müsste endlich den jungs / buben bei- bringen, dass es nicht darum geht wer der erste usw. männer sind halt falsch erzogen, leider, aber man kann ja lernen und lernt nie aus. nicht?
Antworten - Kommentar von Nathalie (10.12. 2009 22:22 Uhr):
Man sieht, dass der Autor des textes ein Mann ist. Ich möchte mal den Mann sehen, der die vielen Pflichten einer Hausfrau machen sollte und den Kampfmut beweisen kann, den so viele Frauen und Mütter ihr ganzes Leben aufbringen müssen, gerade weil ihnen der Ehemann nicht helfen kann.
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