Macht Fett fett? Jein!
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 3. Februar 2011, 10:00 Uhr
GNL5356
Die Menge an Fett, die wir mit der Nahrung zu uns nehmen, hat wenig mit unserer Gesamt-Körperfettmenge zu tun. Denn ob wir Fett ansetzen oder nicht, hat wesentlich mit der Art der Fette zu tun, die wir zu uns nehmen. Gute Fette aus ungesättigten Fettsäuren helfen Ihnen sogar beim Abnehmen, wohingegen schlechte Fette, die weitgehend gesättigte Fettsäuren enthalten, tatsächlich fett machen. Darüber hinaus können diese langfristig auch „Arterienverkalkung" und somit lebensbedrohliche Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben. Mediziner raten daher: Nur maximal ein Drittel unserer Ernährungsfette sollte aus gesättigten Fettsäuren bestehen, wie sie in Fleisch, Butter, Schmalz bzw. in Kokos- oder Palmkernölen vorkommen.
Wenn Sie Ihrer Figur und Ihrer Gesundheit etwa Gutes tun möchten, machen Sie es den Eskimos nach. Diese essen sehr fettreich, ohne davon dick zu werden. Sie nehmen überwiegend ungesättigte Fettsäuren zu sich, wie sie z.B. in Kaltwasserfischen (Makrele, Hering, Lachs, Kabeljau, Sardine, Sardelle) enthalten sind. Weitere Lieferanten guter Fettsäuren: Raps(kern)-, Soja, Maiskeim-, Walnuss-, Sesam-, Leinsamen- und Kürbiskernöl sowie Pflanzenmargarine.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von vollrat (03.02. 2011 12:58 Uhr):
bei der Aufzählung ungesättigter Fettsäuren vermißte ich: Oliven-, Sonnenblumöle u.a. Diese sind doch die seit langem bekannten und empfohlenen, gesunden Omega 3-haltigen Öle!? Gruß. Vollrat
Antworten - Kommentar von Joesei (03.02. 2011 16:39 Uhr):
..vielleicht sollte man aber auch mal schauen, wie die Lebenserwartung bei Eskimos aussieht, da relativiert sich doch einiges der betreffenden Aussage...
Antworten - Kommentar von Harzheim (06.02. 2011 19:51 Uhr):
zum Thema FETT v. 3.2.2011: Frage: das Fett "Ghee", - geklärte Butter; gehört zu den gesättigten Fettsäuren ? Warum ist es dann so gesund wie allgemeinen verbreitet ?
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