Machen Sie Ihre Venen natürlich fit, bevor sie schlapp machen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 29. Juli 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
Experten schätzen, dass etwa 8.5 Millionen Bundesbürger Probleme mit den Venen haben, der Löwenanteil davon sind Frauen. Denn ihre weiblichen Geschlechtshormone, die Östrogene, lockern das Bindegewebe, das den Venen Stütze geben soll. Nach neuesten Erkenntnissen begünstigt ein Mangel an Progesteron, dem zweiten weiblichen Geschlechtshormon, Krampfadern. Weil die Bildung von Progesteron in den Wechseljahren weniger wird, kommt es dann vermehrt zu Venenproblemen.
Besonders dramatisch wird es wie jetzt bei erhöhten Temperaturen und langem Sitzen. Die Venenwände dehnen sich, die Venenklappen haben es schwerer, das Blut zum Herzen zu schleusen. Eine permanente Überbeanspruchung führt zu einer Überdehnung, und es bildet sich ein Blutstau: Krampfadern!
Die Venen sorgen dafür, dass das in den Muskeln und Organen verbrauchte Blut wieder zurück zum Herzen transportiert wird. Geschwollene, schmerzende - „schwere" - Beine können ein Anzeichen dafür sein, dass Ihre Beinvenen ihre Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen und sich das Blut in den Venen staut. Denn etwa 90 Prozent aller Beschwerden und Venenerkrankungen spielen sich in den Beinen ab. Denn das sauerstoffarme, verbrauchte Blut in den Füßen und Beinen muss entgegen der Schwerkraft einen langen Weg überwinden, um in die rechte Herzkammer zu gelangen. Das strapaziert die regulierende Tätigkeit der Venenklappen, die den Rückfluss des Blutes zum Herzen kontrollieren.
Lesen Sie in den nächsten Beiträgen, wie Sie Ihre Venen gerade bei sommerlichem Wetter auf natürliche Weise entlasten können.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider