Machen Sie den Test: Leiden Sie unter einer Depression?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Depression
vom 17. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5223
Beantworten Sie meine folgenden Fragen offen und ehrlich mit „JA" oder „NEIN":
- Fühlen Sie sich in letzter Zeit abgespannt und niedergeschlagen?
- Haben Sie sich schon lange nicht mehr richtig gefreut?
- Haben Sie das Interesse an allem - etwa an Ihren Hobbys - verloren?
- Fühlen Sie sich erschöpft und ausgebrannt?
- Leiden Sie unter Appetitlosigkeit und Schlafstörungen?
- Haben Sie in letzter Zeit besonders viel gegessen - insbesondere Süßes?
- Haben Sie normalerweise hohe Leistungsansprüche an sich?
- Kommen Sie morgens nicht aus dem Bett?
- Quälen Sie Todesgedanken?
- Fühlen Sie sich manchmal, als sei Ihnen der innere Strom abgestellt worden?
- Haben Sie kein sexuelles Interesse mehr?
- Plagen Sie sich mit Selbstzweifeln und dem Gefühl zu versagen?
- Haben Sie seit einiger Zeit auffällige Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren?
- Ziehen Sie sich mehr und mehr von Freunden und Bekannten zurück und kapseln sich ab?
- Erscheint Ihnen das Leben sinnlos und Sie denken manchmal ans „Aufhören"?
Haben Sie mehr als vier Fragen mit "Ja" beantwortet, so ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie an einer Depression erkrankt sein könnten und Hilfe annehmen sollten. Der erste und wichtigste Schritt aus der Depression ist immer, diese zu erkennen und zu akzeptieren, dass Sie wahrscheinlich nicht allein damit fertig werden. Hier sind auch andere Menschen - Familie, Freunde, Kollegen - gefordert, denn meist brauchen Depressive als erstes Beistand, um überhaupt Hilfe in Anspruch nehmen zu können. Denn wer an einer Depression leidet, kann sich häufig nicht aus eigener Kraft befreien. Deswegen versuchen Sie unter allen Umständen, mit anderen über Ihre Empfindungen und Ihre Seelenlage zu sprechen und fordern Sie Ihr Umfeld direkt auf, Sie zu unterstützen. Der Mangel an Selbsthilfewillen ist nämlich ein Symptom Ihrer Erkrankung.
Lesen Sie in unserer morgigen Ausgabe, was Sie selbst gegen Depressionen unternehmen können.
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