Lomi Lomi Nui: sanfte Massage aus Hawaii
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 18.01.2008 06:00 Uhr
GNL5356
Früher war Lomo Lomi Nui eine Heilzeremonie der Tempelpriester, die eine Mischung aus Tanz, Musik und Massage darstellte. Sie dauerte manchmal Tage und kennzeichnete zum Beispiel den Eintritt in eine neue Lebensphase. Übersetzt heißt sie „mit den samtenen Pfoten einer zufriedenen Katze berühren“. So wie die Massage heute ausgeführt wird, soll sie helfen zu entspannen, körperlichen und seelischen Ballast abzuwerfen und neue Kraft zu schöpfen. Verspannungen werden gelöst, Durchblutung und Stoffwechsel angekurbelt, die inneren Schwingungen harmonisiert.
Beim Lomi Lomi Nui wird in fließenden, wellenartigen und kreisenden Bewegungen mit Fingern, Händen und Unterarmen massiert – oft von zwei Therapeuten gleichzeitig. Sie folgen dabei keinem bestimmten Plan, sondern ihrer Intuition und versuchen, sich in die behandelte Person hineinzuversetzen. Bei der fast zweistündigen Massage wechseln sich langsam fließende Streichungen mit tiefer Bindegewebsmassage, sanfter Gelenk- und Muskellockerung sowie Schaukeln und Dehnen des Körpers ab. Begleitet wird die Massage-Zeremonie von Hulamusik, frischen Blüten und wohlriechenden Düften. Das traditionell verwendete Kokos-Massageöl pflegt die Haut und macht trockene Haut wieder streichelzart.