Lindern Sie Ihre rheumatischen Beschwerden mit Schwefelbädern
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Rheuma
vom 18. August 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Schwefel genießt in der Medizin ein hohes Ansehen. Schon im Altertum galten Schwefelbäder als vorzügliches Heilmittel gegen Hautkrankheiten und Alterszipperlein. Heute ist das Baden in schwefelhaltigen Quellen fester Bestandteil der Therapie bei Rheumaerkrankungen. Schwefel wirkt bei lokaler Behandlung mild gegen Bakterien, Pilze und Parasiten. Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises lindert er Schmerzen, baut Entzündungen ab und den Gelenkknorpel wieder auf. Die Wirksamkeit des Badezusatzes ist klinisch belegt.
Schwefelbäder für zu Hause erhalten Sie von unterschiedlichen Herstellern in der Apotheke. Die Wärme des Badewassers verbessert die Durchblutung der Haut und damit die Schwefelaufnahme. Bei einer Wassertemperatur von 37 bis 39 Grad werden die Schwefelpartikelchen am besten von der Haut aufgenommen. Als unterstützende Therapie bei rheumatischen Krankheiten empfiehlt sich die zweimalige Anwendung pro Woche. Nach 20 Minuten sollten Sie das Bad beenden, denn sonst weicht Ihre Haut zu sehr auf und trocknet aus.