Leseranfrage: Was verstärkt meine Rosazea?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Rosazea
vom 23. März 2011, 06:00 Uhr
GNL5356
Die Rosazea gilt als chronische Hauterkrankung. Heilen kann man sie nicht, sehr wohl aber erfolgreich in den Griff bekommen. Zunächst stellen sich kleine rötliche Flecken ein, die erst einmal nur wie "rote Bäckchen" aussehen. Dann kommt es zu Pickeln, Pusteln und kleinen Gefäßaussackungen (Teleangiektasien). Talgdrüsen und Bindegewebe können zu wuchern beginnen und - in sehr seltenen Fällen - zu einer "Knollennase" (Rhinophym) führen. Es muss aber nicht zwangsläufig zu einer Verschlimmerung der Symptome kommen.
Bekannt ist, dass es eine Reihe von Faktoren gibt, die die Rosazea verstärken können:
- zu intensive Sonneneinstrahlung
- Genuss von Kaffee und Alkohol
- scharfe Speisen oder zu heiße Speisen und Getränke
- starke Temperaturwechsel (Wechselduschen, Sauna, Dampfbad, zu heiße Duschen oder Bäder)
- zu anstrengender Sport
- Peelings und zu aggressive Hautbehandlungen (Vitamin-A-Säure-Behandlung, Mikrodermabrasion)
- Kosmetika, die Säuren, Alkohol oder Reizstoffe enthalten
- die Einnahme von Kortison, Vitamin-B- oder jodhaltigen Tabletten, Medikamente, die die Blutgefäße erweitern, Kortisoncremes
- Hitzewallungen während der Wechseljahre
- Stress und Ärger
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