Leseranfrage: Was kann ich gegen Krankenhauskeime tun?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 7. Mai 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
als Hauptattentäter gilt derzeit ein Bakterium aus der Gruppe der im Prinzip allgegegenwärtigen Staphylokokken ausgemacht - der methicillinresistente Staphylococcus aureus (MRSA). Dies ist ein besonders bösartiger Keim, der den Krankenhausinfektionen ihren Namen MRSA eingebracht hat. Forscher vermuten, dass dieses Bakterium erst in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch den überbordenden Einsatz von Antibiotika so aggressiv geworden ist. Auch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa gehört zu den gefürchteten Krankeinhauskeimen. Die robusten Mikroorganismen siedeln sich beim geschwächten Menschen gern im Dickdarm oder in der Lunge an. Bei Menschen mit angeschlagenem Immunsystem können sie beispielsweise schwere Entzündungen, Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen auslösen. Und wer im Krankenhaus liegt, hat schließlich fast immer ein gestresstes Immunsystem.
Solche Krankheitskeime entwickeln im Laufe der Zeit allerhand Strategien, um den medizinischen Angriffen durch Medikamente besser Stand halten zu können. Wie Wiener Forscher kürzlich herausfanden, haben die Erreger der Krankenhausinfektionen inzwischen sogar untereinander ein Frühwarnsystem entwickelt. Mit diesem können sie sich gegenseitig vor „aufgebrachten" menschlichen Immunzellen warnen, die den Körper verteidigen und die Angreifer killen wollen. Deutsche Forscher hatten zuvor bereits berichtet, dass bestimmte Bakterien in den Biofilmen der Klinik Giftstoffe zum Kampf gegen Zellen bilden, die der Menschen selbst entwickelt, um sich gegen die krankmachenden Angreifer zu schützen.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Roland Prukl (07.05. 2010 07:40 Uhr):
Vermeiden Sie Krankenhäuser !
Antworten - Kommentar von Ursula Menzel (07.05. 2010 16:20 Uhr):
Liebe Frau Schneider, während des vergangenen Winters hörte ich im Verwandten- und Bekanntenkreis laufend von Krankheiten, ausgelöst durch Vieren, vorwiegend Schweinegrippe bzw. Magen- und Darmerkrankungen. Zwei meiner Nichten arbeiten als Krankenschwester, in deren Familien sich solche Krankheiten ereigneten. Da drängt sich mir die Frage auf: „Wie kann man sich vor Vieren schützen?“ So fällt mir der bekannte Grundsatz ein: „Vorbeugen ist besser als heilen.“ Also das Immunsystem intakt halten. Das versuchte ich, gerade während der kalten Jahreszeit, mit zusätzlichem Vitamin C. Natürlich achtete ich auch auf gesunde Ernährung mit Südfruchten, Apfelsinen, Mandarinen, Ananas. So bin ich, Gott sei Dank, von solchen Krankheiten verschont geblieben. Mit freundlichen Grüßen Ursula Menzel
Antworten- Antwort von Roland Prukl (10.05. 2010 06:11 Uhr):
Liebe Frau Schneider ! Frau Ursula Menzel wird sicher nicht böse sein, wenn ich ihren Beitrag verbessere: ... während des vergangenen Winters hörte ich im Verwandten- und Bekanntenkreis laufend von Krankheiten, vorwiegend Schweinegrippe bzw. Magen- und Darmerkrankungen, ausgelöst durch Viren. Zwei meiner Nichten, in deren Familien sich solche Krankheiten ereigneten, arbeiten als Krankenschwestern. Mit besten Grüßen, Roland Prukl.
- Antwort von Roland Prukl (10.05. 2010 06:11 Uhr):
- Kommentar von walter (07.05. 2010 17:02 Uhr):
Liebe Silvia, wenn ich das richtig verstanden habe, hast du zum Thema: Was kann ich gegen Krankehauskeime tun? nichts gesagt . Dein Thema wäre gewesen : Mit welchen Keimen und damit verbundenen Gefahren hat man im Krankenhaus zu tun. Ich glaube, die Lesergemeinde interessiert sich brennend , was sie tun können um möglicht wenig mit diesen Keimen ausgesetzt zu sein. Also die Krankenschwester und den Chefarzt beim Hereinkommen gleich zum Waschbecken zu schicken, das Putzgeschwader erst garnicht hereinkommen lassen. Für die Desinfektion, wenn möglich also selber sorgen. Wenn es nicht geht , tja dann sehe ich schon die ersten Gefahren heranschleichen usw. alles Gute und liebe Grüße vom Chiemsee Walter
Antworten - Kommentar von erika mohr (11.05. 2010 23:01 Uhr):
Zur Infektabwehr sollte man sich mal Cistus 052 ansehen,es handelt sich um urheimische Medizin,ein Infektblocker aus der Zistrose und man muss es mit eigenen Augen lesen,gegen welche Bakterien und Viren man sich beim Lutschen der Tabletten schützen kann,einfach genial.Ich hab es wärend der akuten Ansteckungszeit immer gelutscht, wenn ich unter Menschen war.Viel Spass beim Staunen.
Antworten - Kommentar von Erika Mohr (11.05. 2010 23:16 Uhr):
Krankenhauskeime betreffend,kann man,wenn man unter dem Messer lag,hier in Deutschland wohl nur noch hoffen und beten oder aber,wenn man die Möglichkeit hat,sich in den Niederlanden operieren lassen.Dort gibt es die Keime nämlich nicht,weil man es dort mit der Sauberkeit sehr genau nimmt und wenn man weiss,dass durch die Keime bei uns mehr Menschen als im Strassenverkehr ums Leben kommen,könnte sich schon so eine Reise ins Nachbarland lohnen Auch schon damit man hier endlich wach wird.Ich wünsche uns allen eine Krankenhauslose Zeit.
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