Leseranfrage: Was ist die Eigenbluttherapie?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Eigenbluttherapie
vom 16. April 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Die Eigenbluttherapie gehört zu den so genannten Reizbehandlungen. Diese basieren auf der Erkenntnis, dass sich die Selbstheilungskräfte des Körpers durch schwache Reize von außen anregen lassen. Bei einer Eigenbluttherapie wird dazu eine geringe Menge Blut aus der Armvene entnommen und sofort in den Gesäßmuskel oder unter die Haut gespritzt. Da der Organismus dieses Blut als Fremdkörper bewertet, aktiviert er seine Immunzellen. Die Zahl der Leukozyten im Blut steigt vorübergehend an. Dadurch wird das Immunsystem stimuliert. Es gibt einige Studien, die belegen, dass der Reiz der Blutentnahme und der Re-Injektion körpereigene Heilungsprozesse in Gang setzen und den Körper so in die Lage versetzen, seine Abwehrkräfte zu mobilisieren.
Angewendet wird die Eigenbluttherapie vor allem bei chronischen und immer wieder auftretenden Krankheiten. Empfohlen wird sie auch denjenigen, die häufig unter Infekten leiden.
Bei diesen Leiden wird die Eigenbluttherapie eingesetzt:
- erhöhte Infektanfälligkeit
- chronische Entzündungen
- Hautprobleme wie Neurodermitis
- Störungen des Bewegungsapparates
- Krankheiten der Luftwege
- Allergien
- Heuschnupfen
- Asthma
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Eliahu Blum (16.04. 2010 08:27 Uhr):
Was ist Neurodermitis? und was versteht man unter Störungen des bewegungsapparats? Danke.
Antworten - Kommentar von Iris (16.04. 2010 10:36 Uhr):
Hallo,wird die Eigenbluttherapie von der ges. Kasse bezahlt ? Hilft sie auch bei starker Akne ? Viele Grüße I. Frank
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