Lassen Sie nur frischen Fisch in Ihr Einkaufsnetz
Martina Hahn in Täglich Gesund zum Thema Fisch
vom 06.01.2004 16:00 Uhr
GNL5356
Haben Sie auch gute Vorsätze gefasst, was die Ernährung betrifft? Dazu gehört natürlich auch ein ausgewogener Speiseplan. Zwei- bis dreimal pro Woche sollte Fisch – möglichst frischer Fisch – auf den Tisch kommen, denn neben allen anderen guten Dingen im Fisch sind schon allein die Omega–3-Fettsäuren sind sehr gesund und schützen die Gefäße vor schweren Krankheiten. Viele Menschen halten sich an diesen Ratschlag: durchschnittlich bringt es jeder Bundesbürger auf knapp 15 Kilogramm Fisch pro Jahr. Aber woran erkennen Sie wirklich frische Ware?
Am besten ist es natürlich, wenn sie sich den Fisch noch lebend aussuchen können, wie dies zum Beispiel in Fischgeschäften in großen Häfen möglich ist. Aber auch, wenn Sie nicht in der Nähe der Fischindustrie leben, können Sie im Supermarkt oder Fischgeschäft frischen Fisch kaufen. Sie müssen lediglich einige Merkmale kennen, an denen Sie frischen Fisch von schon älterem unterscheiden können.
Augen: Die Augen müssen klar und prall sein. Sind sie trüb, milchig oder eingefallen, ist das oft ein schlechtes Zeichen.
Haut: Frischer Fisch hat eine metallisch glänzende Haut mit fest sitzenden Schuppen. Sie weist weder Druckstellen noch Verletzungen auf.
Blutstellen: Stellen, an denen Blut sichtbar ist (z.B. an den Kiemen oder der Innenseite der Bauchhöhle) sollten leuchtend rot sein. Ware mit grauen Blutspuren sollten Sie nicht mit nach Hause nehmen.
Geruch: Frischer Fisch riecht nicht fischig. Lassen Sie also die Finger davon, wenn der Fisch einen unangenehmen Geruch hat.
Bewahren Sie Frischfisch nicht länger als einen Tag im Kühlschrank auf. Legen Sie ihn auf eine umgestülpte Untertasse in eine Glas-, Porzellan- oder Kunststoffschüssel, und decken Sie diese mit Klarsichtfolie ab. Dann liegt der Fisch "trocken".
Zubereiten können Sie den Fisch zum Beispiel nach der "3-S-Regel": säubern, säuern, salzen. Waschen Sie ihn unter fließendem Kaltwasser, trocknen Sie ihn ab, beträufeln Sie ihn mit Zitronensaft oder Essig, und salzen Sie ihn erst unmittelbar vor der Zubereitung.
Ich wünsche Ihnen einen gesunden Tag,
Ihre Martina Hahn