Lassen Sie mehr Musik in Ihr Leben
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 26. November 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Musik ist eine Sprache, die jeder versteht. Sie richtet sich nicht danach, ob jemand arm oder reich, klug oder weniger, begabt oder unbegabt, groß oder klein, krank oder gesund, dick oder dünn, sprachgewandt oder sprachlos ist. Musik ist die Muttersprache der Menschheit, wie die „Psychologie heute" es unlängst hübsch formulierte. Selbst bei verschlossenen, apathischen, autistischen oder geistig behinderten Menschen ruft sie Gefühle hervor, weil Musik körperlich direkt mit dem Gefühlszentrum verzahnt ist. Und so kann Musik auch gesund machen.
Einerseits sind es die Klänge, die sich über das Ohr ins Gehirn schmeicheln, andererseits ist es der Rhythmus, der wohltuend wirkt, da der Mensch - vom Herzschlag über die Atmung bis hin zu den hormonellen Zyklen - ein rhythmisches Wesen ist. Rhythmen und Klänge wirken direkt auf das Gehirn und damit auch auf die Körperprozesse, die vom Gehirn gesteuert werden.
Wenn Sie von Musik im Alltag mehr profitieren wollen, beginnen Sie mit ganz einfachen Dingen:
- Bringen Sie sich morgens unter der Dusche selbst ein Ständchen.
- Lassen Sie Ihr Radio oder Ihren CD-Player nicht mehr nur zur Hintergrundberieselung laufen. Suchen Sie sich bewusst aus, was Sie hören wollen und nehmen Sie sich dann die Zeit zuzuhören. Das trainiert Ihr Gehirn.
- Singen Sie wieder mehr - ruhig auch einfache Kinder-, Wander- oder Kirchenlieder. Schmettern Sie Opernarien oder Popsongs mit.
- Hören Sie Musik bei der Hausarbeit oder der Arbeit, das beschwingt, und sie geht Ihnen schneller von der Hand.
- Wenn möglich, spielen Sie ein Musikinstrument. Vielleicht aktivieren Sie alte Kenntnisse oder lernen ein Instrument ganz neu. Setzen Sie dabei vor allem auf die Musik, die Ihnen liegt - Sie sollen kein Konzert absolvieren.
- Schwingen Sie das Tanzbein. Wenn Sie mögen, gehen Sie wieder öfter tanzen. Auf alle Fälle tanzen Sie, wenn Sie allein sind, wenn Sie ein schönes Lied oder einen anregenden Song hören - ganz so, wie Sie es früher als Teenie getan haben. Sie brauchen sich nicht zu schämen, es sieht Sie ja keiner. Davon profitieren auch Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel.
- Für Sie als Frau ist auch das vielleicht eine Möglichkeit, von Musik zu profitieren: Ermuntern Sie Ihren Partner, Musik zu machen. Männer, die musizieren, schütten weniger Testosteron und Stresshormone aus, dafür bilden sie größere Mengen des Zärtlichkeits- und Kuschelhormons Oxytocin.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von suzanne (26.11. 2009 09:40 Uhr):
sie haben vollkommen recht es gibt nich besser als die musik zuhoeren ich tue es jeden tag und tanz dabei
Antworten - Kommentar von Markovic Ratomir (26.11. 2009 11:17 Uhr):
Hallo Freunde Vielen Dank für dieses Beitrag über Musik. Ein wares Wort, es stimmt alles was Sie da geschrieben haben. Musik ist sehr wichtig im Leben. Mit Musik ist alles leichter. Danke Ihnen und alles Gute
Antworten - Kommentar von Bert (01.12. 2009 13:17 Uhr):
Ich kann der positiven Wirkung der Musik nur voll zustimmen. Ich Jg. 1931habe mit 7 Jahren ein Musikinstrument bekommen und spiele seither. Als Kind schuf mir die Musik viel Ruhe. Später als ich im Beruf stark gefordert wurde baute ich damit viel Streß, wenn ich heimkam, ab. Jetzt als alter Pensionist tanke ich Kraft und gute Laune, wenn ich mich zu den Tasten setze - sieh da, nach einer Stunde spielen fühle ich mich wach und frisch wie ein Junger. Ich kann nur Eltern empfehlen: Wenn ein Kind nur etwas Talent hat, führen sie es der Musik zu, es hat dann ein Lebenselexier ein Leben lang.
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