Künstliche Tränen helfen Ihren Augen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 21. Oktober 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Behandelt wird das Trockene Auge meist mit Augentropfen - künstlichen Tränen. Es gibt verschiedene Tränenersatzmittel, die im Wesentlichen aus Wasser und einem Verdickungsmittel bestehen. Sie unterscheiden sich in ihrer Flüssigkeit, der chemischen Zusammensetzung und dem Gehalt an Konservierungsstoffen. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Mittel wird als sehr unterschiedlich empfunden. Deswegen kann es ratsam sein, dass Sie mehrere Präparate ausprobieren. Auf alle Fälle warnen die Experten vor dem Einsatz von sogenannten Weißmachern, die gegen rote Augen in der Apotheke angeboten werden. Sie schaffen zwar zunächst Linderung, enthalten jedoch Zusätze, die die Austrocknung der Hornhaut noch beschleunigen können.
Gute Erfolge werden heute mit der Augenakupunktur erzielt. In der Traditionellen Chinesischen Medizin gibt es Punkte-Kombinationen, die besonders wirksam sind. Sie werden in dieser ganzheitlichen Heilweise für jeden individuell festgelegt. Meist spüren Sie sofort Erleichterung. Studien konnten nachweisen, dass nach der Augenakupunktur wesentlich seltener künstliche Augentropfen eingesetzt werden müssen. Wenn das Trockene Auge durch Umstände verursacht wird, die Sie nicht abschaffen können - wie etwa die Arbeit am PC - sollten Sie ihren Augen durch Augenakupunktur oder Augenakupressur Entlastung verschaffen.
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