Kommen Sie zur Besinnung: Schützen Sie Ihr Herz!
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 26. März 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
meine Eltern waren beide sehr schwer herzkrank. Bei meinem Vater begann das Drama schon ganz früh als berufsbedingte Angina pectoris und gipfelte in drei Herzinfarkten. In diesen Jahren ging der Notarzt bei uns ein und aus. Wie oft mein Vater im Krankenhaus war, kann ich gar nicht mehr sagen. Es gab zwar einen internistischen Hausarzt, doch mit der Behandlung sah es trotzdem eher mau aus. „Nitro" war das Allheilmittel für Notsituationen und damit war es fast auch schon getan. Weiter gab es keine Empfehlungen - auch nicht zum herzgesunden Verhalten. Nach dem dritten Infarkt zog sich der gequälte Vater eine Krankenhausinfektion - eine Lungenentzündung - zu, an der er verstarb. Meine Mutter litt in ihren späteren Jahren an einer ausgeprägten Herzinsuffizienz, die ihren Körper mit Wasser flutete und letztlich überschwemmte.
Wir Kinder haben unseren Eltern damals in unserem jugendlichen Leichtsinn vorgeworfen, sich vor allem falsch ernährt und damit die Herzkrankheiten mitverursacht zu haben - mit zu viel Fett, zu vielen Mehlschwitzen und der Sonntagstorte. Zudem hätten sie sich nicht genügend bewegt, befanden wir superschlauen Nachkömmlinge. Das war jedoch grundfalsch. Denn bei uns gab es immer Gemüse, Salat, Kartoffeln und Obst - jeden Tag superfrisch, morgens, mittags abends. Aus dem eigenen Garten, so dass die Eltern durchaus genügend Bewegung hatten. Zudem waren sie auch rank und schlank. Fleisch gab es in abwechslungsreicher Folge und moderaten Mengen - meist am Wochenende. Sonntags stand dann auch noch ein Kuchen auf dem Tisch, der in gemeinsamer Runde beim Kaffee genossen (und nicht nebenher im Stehen rein geschoben) wurde. So schlimm kann es mit dem Verputzen der falschen Dinge und zu großer Mengen also nicht gewesen sein. Ich vermute, dass der Stress der damaligen Jahren und der weit verbreitete Nikotingebrauch den Herzen weitaus mehr geschadet hat.
Zum anderen sind inzwischen viele der einst so exklusiven und ausschließlichen Erkenntnisse zum Thema Ernährung und Herzschutz in das Reich der Fabeln verwiesen - das gilt ganz besonders für alle Empfehlungen, die Ihnen irgendeine einseitige Ernährungsweise ans Herz legen wollten oder noch immer wollen. Heute besinnt man sich mehr und mehr auf die Ernährung aus den Zeiten bevor das Essen aus dem Küchenlabors der Lebensmitteindustrie uns ereilte und unserer Gesundheit zusetzte. Daraus wird auch klar, wie hilflos man oft den widersprüchlichen Informationen ausgesetzt ist. Wenn man denn überhaupt erfährt, was Sache ist. Beispiel Herzkost: Wissen Sie wirklich, was Sie essen sollten, um Ihr Herz zu schützen? Und können Sie auch beurteilen, ob das wirklich stimmt, was man Ihnen da erzählt?
Früher verdonnerte man Herzkranke beispielsweise dazu, sich von einer faden „Schonkost" zu ernähren, gründlich abzuspecken und sich möglichst jeden Genuss zu versagen. Heute weiß man, dass das nicht gesundheitsdienlich ist. Experten raten neuerdings zu einem etwas höheren Gewicht, weil dies wesentlich gesünder ist. Der Body-Mass-Index (BMI), der Ihnen die längste Lebensdauer verspricht, liegt nach aktuellen seriösen Erkenntnissen zwischen 27 und 32. Wenn man allerdings Ernährungsmedizinern, Diätpäpsten und der Schlankheitsmafia glaubt, haben Sie aber angeblich bereits bei einem BMI von 25 sträfliches Übergewicht. Doch alles, was darunter liegt, schadet Ihnen. Denn zum einen schützt Sie ein höheres Gewicht vor Krankheiten wie Herzleiden und zum anderen haben Sie etwas mehr „zuzusetzen", wenn Sie krank sind. Doch das sagt Ihnen niemand.
Außer uns. Wir lassen Sie nicht allein. In unserem „Deutschen Herz-Brief" erfahren Sie alles, was wichtig ist, um Ihr Herz zu schützen und zu heilen. Im "Deutschen Herz-Brief" erhalten Sie von mir kompetente Beratung in allen Herzensangelegenheiten: Herz-Ernährung, mentale Stärke, Herz-Sport, herzgesunde Beziehungen, aktuelle Herzthemen (neue Therapien , sinnvolle Operationen, neue Medikamente, Reduzierung von Nebenwirkungen), Tipps und Hilfen aus der alternativen Herz-Medizin. Und das gleich viermal in der Woche - ganz bequem per E-Mail. Ich zeige Ihnen, wie Sie tagtäglich ein herzgesundes Leben führen, das Ihnen Freude bereitet, und so das Risiko für Ihr Herz deutlich verringern.
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Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Gisela Becker (26.03. 2010 12:29 Uhr):
Ich bedanke mich trecht herzlich für Ihren Herzbericht, Herzbrief. Wenn ich richtig gelesen habe handelt es sich um den heimtückichen Infarkt. Meine Probleme AVNRT nennen es die Kardiologen, ein Herzrasen, das kommt wann es will, einmal so schlimm, dass das Herz keinen druck mehr aufgebaut hat und Puls 220- vielleicht sprechen Sie mal dieses Thema an.Gruß gisela Becker
Antworten - Kommentar von Irene Seidl (26.03. 2010 19:01 Uhr):
Ich finde den Beitrag sehr gut und er kann bestimmt vielen helfen. Doch mich würde viel mehr ein Rheuma Brief interessieren. Es gibt bestimmt viele die in einer Situation wie ich sind: Was stimmt nunwirklich, um die Entzündungen und damit die Schmerzen in den Griff zu kriegen. Es gibt zum selben Thema sehr viele verschiedene Fachmeinungen, doch wonach kann man sich als Laie nun wirklich richten? Liebe Grüße Irene
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