Kombucha – Energiepower aus dem Meer?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kombucha
vom 23. November 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Mein Bericht über das Kombuchagetränk ist ebenfalls bei Ihnen gut angekommen. Einige von Ihnen wollten wissen, woher der Pilz stammt: Der Legende nach soll ein koreanischer Wunderheiler namens Kombu den japanischen Kaiser Inkyo um 400 nach Christus von seinem permanenten Magenweh befreit haben. Daraufhin war er so begeistert, dass er dem Getränk den Namen Kombucha gab. Eine andere Entstehungsversion besagt, dass der Name von der Kombualge stammt. Nach anderen Quellen - so die Kombucha-Expertin Anita Heßmann-Kosaris - braute sich die russische Bevölkerung schon vor mehr als tausend Jahren ihren „Kwass" aus dem japanischen Pilz. In Taiwan heißt das Getränk „K'un-Pu-ch'a" und das bedeutet „Leben-das-aus-dem-Meer-stieg-Tee". In südlicheren Breitengraden hatte der Kombucha-Trank bereits in den fünfziger Jahren seine Anhänger. In Frankreich, Spanien und Italien genoss er einen guten Ruf als verdauungsfördernder Aperitif.
Im nächsten Beitrag erfahren Sie dann noch, wie Sie sich ein Kombuchagetränk selbst zubereiten können.