Kohlauflagen beruhigen Ihre erkrankte Haut
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 25.09.2007 06:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin, lieber Leser,
als altes Hausmittel gegen den Ausschlag der Gürtelrose und rheumatische Gelenkbeschwerden gelten Kohlauflagen. Denn das grüne Blattgewächs enthält entzündungshemmende Wirkstoffe, kühlt die heißen Gelenke und beruhigt die „aufgebrachte“ Haut. Umschläge aus Weißkohlblättern reduzieren Schwellungen und Schmerzen, wirken günstig auf das Entzündungsgeschehen.
Für eine Kohlauflage brauchen Sie einen frischen, saftigen Weißkohl, von diesem nehmen Sie die großen Blätter, waschen sie und entfernen Sie die dicke Blattrippe. Geben Sie die Blätter in ein Sieb und erwärmen Sie sie über einem Topf mit heißem Wasser. Anschließend walken Sie die Blätter mit einem Nudelholz, bis sie zerquetscht und weich sind. Nun legen Sie die Blätter auf die erkrankte Haut, umwickeln dies mit einem dünnen Baumwolltuch, das Sie mit einer Mullbinde fixieren. Diesen Umschlag sollten Sie mehrere Stunden liegen lassen. Diese Prozedur wiederholen Sie so lange, bis Sie Besserung verspüren. Das ist in der Regel bereits nach einigen Tagen der Fall. Es ist normal, dass der Weißkohlsaft einen üblen Geruch verbreitet.