„Kohärenz“ lautet das wissenschaftliche Zauberwort
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 2. Oktober 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
Das ist die Fähigkeit, in schwierigen Situationen die eigenen Ressourcen zu entdecken und zu mobilisieren. Die damit Beglückten verfügen über ein Gefühl für Zusammenhänge (Kohärenz) des Lebens, das eine schützende und heilende Wirkung entfalten kann. Sie versuchen ihr Problem in ihren Lebenszusammenhang zu stellen, zu erklären, es in den Griff zu bekommen und einen tieferen Sinn darin zu sehen, der sie weiterbringen wird - trotz widriger Umstände. Dieses so genannte Kohärenzgefühl ist ein tief im Menschen verankertes Vertrauen darauf, dass das Leben es unter allen Umständen wert ist, sich dafür zu engagieren. Das kann offenbar hin und wieder eine wundersame Selbstheilung bewirken.
Aber wie das mit Wundern so ist: Sie ereignen sich letztlich doch, ohne dass man sie vorhersagen kann. Bei vielen Menschen lässt sich der drohende Tod oder die schlimme Erkrankung nicht besiegen. Das kann man dem Betroffenen nicht vorwerfen. Der Krebsforscher Professor Walter Gallmeier, der ebenfalls über Spontanheilungen forscht: „Spontanremissionen kann man nicht herbeiführen, weder Arzt noch Patient kann das bewusst auslösen. Das heißt vor allem: Man kann sie auch nicht schuldhaft versäumen." Wer an seiner Krankheit stirbt oder sie nicht loswird, dem kann man nicht vorwerfen, er habe nicht genug gekämpft oder seine Selbstheilungskräfte nicht genügend mobilisiert. Andererseits macht Gallmeier uns aber auch Hoffnung: „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist!" Nur irgendwann ist es dafür leider auch zu spät, dann hat der Tod dem Menschen das Ruder aus der Hand gerissen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Diener (02.10. 2009 17:43 Uhr):
Ich bin überzeugt davon, dass man Spontanheilung bewusst herbeiführen kann. Da wo diese versagt, hat der Krankheitsverlauf unseren Willen und die eigene Kraft so geschwächt, dass es für eine Heilung nicht mehr ausreichend ist und aus der Schwäche heraus werden Patienten willenlos können sich nicht mehr auf sich selbst konzentrieren und ergeben sich ihrem Schicksal. Hier kann ein Geistheiler einiges erreichen.
Antworten - Kommentar von Marianne Göhlert (03.10. 2009 10:58 Uhr):
Für mich ist der Tod etwas Vorbestimmtes, etwas was nicht ich zu entscheiden habe. Wie ich mein Leben bis zu meinem vorbestimmten Tod lebe, dass kann ich beeinflussen. Ich muss auch nicht alles verstehen oder erklären, vieles verstehe ich später von alleine und es klärt sich dann auch für mich. Wenn ich mich frage, was sollte ich ändern, vor allem in meiner Seelenhygiene, dann komme ich dem Erscheinungsbild meiner Krankheit oft schon ein gutes Stück näher. Wenn ich dann lange in mich hineinhorche und mir überlege, was mir, auch vielleicht an Volksweisheiten dazu einfällt, habe ich schon manchen Hinweis erhalten, der mir weitergeholfen hat.
Antworten - Kommentar von Gerhard Illig (09.10. 2009 16:44 Uhr):
Die Tatsache, dass der emotionelle Zustand einer Person Einfluss auf die Gesundheit des Menschen hat, zeigt mir, dass die Emotion, was nichts anderes als ein Energiezustand ist, auch einen Krankheitsverlauf beeinflussen wird. Es ist ,denke ich, entscheidend, wie eine Person auf die Nachricht einer Erkrankung auch emotionell reagiert. Wenn starke homöopathische Mittel auf Energieebene wirken und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sie sehr gut wirken, dann muss der Energiezustand für einen körperlichen Zustand zumindest zu einem großen Teil mitverantwortlich sein. Es sieht für mich so aus, dass Energie ähnlich funktioniert wie Materie, die fest, flüssig oder gasförmig vorhanden ist, je nach Schwingungszustand. Energie auf einem niedrigen Emotionsniveau verändert ihren Zustand in der Form, dass sie langsamer schwingt, also wie Materie auch, fester wird und nicht mehr so leicht fließt, wie auf einem höheren Emotionsniveau, wie Glück z.B. Ich denke, dass Zellen auch mit der emotionellen Energie versorgt werden und es einen Unterschied in der Qualität der Energie ausmacht, wie gut die Zelle überlebt, also ob eine Person nun traurig ist oder glücklich. Ich halte einen schlechten emotionalen Zustand auch mit für eine Ursache für eine Übersäuerung und ich denke das Übersäuerung bestimmten schädlichen Mikroorganismen ein guter Nährboden sind, die wie ich auch schon las, schädlich für die Zellen sind. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass bestimmte Einstellungen und Angst vor Krankheiten gerade solche auslösen und eine Mobilisierung geistiger Kräfte oder eine Änderung der Einstellung Heilung herbeiführten. Ich weiß nicht genau, wie lange ein Artikel hier sein darf, aber eines möchte ich noch anführen, da ich früher sehr kränklich war, habe ich mich sehr viel mit dem Thema beschäftigt und war auch bereit, Dinge auszuprobieren, die mir logisch erschienen. Und ich kann nur sagen, Information und Einstellung ist das wichtigste, um einer Krankheit Herr zu werden oder dafür zu sorgen, dass sie erst gar nicht entsteht. Deshalb lasse ich mir auch Ihren Newsletter schicken, der für mich sehr wertvolle Informationen enhält, wie ich gesund bleiben kann. In diesem Sinne: Vielen Dank an den Verlag. Liebe Grüße Gerhard Illig
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