Koffein und Homöopathika: Wie passt das zusammen?
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 28. November 2008, 06:00 Uhr
GNL5356
„Homöopatische Mittel gegen Schlafstörungen enthalten häufig Koffein. Ist das nicht dem Sinn der Sache entgegengesetzt?" Das fragt mich Leserin Petra. Nein, liebe Petra, denn die homöopathische Behandlung richtet sich ja nach dem Prinzip, Gleiches mit Gleichem zu heilen. Coffea (Kaffee) kann dafür sorgen, dass Sie wieder besser schlafen - gerade weil es wach macht. Waldameisensäure kann Ihnen gegen Juckreiz helfen, das Gift der Klapperschlange heilt bestimmte Herzerkrankungen und die Tollkirsche senkt hohes Fieber. Insofern macht alles seinen Sinn!
Homöpathische Arzneimittel sollten Sie übrigens nicht mit den Händen berühren. Nehmen Sie am besten einen Plastiklöffel, um die Kügelchen einzunehmen und die Tinkturen umzurühren. Weiter gilt die Regel: Eine halbe Stunde vor und eine halbe Stunde nach der Einnahme sollten Sie nichts essen, höchstens ein Glas stilles Wasser trinken.