Körperliche Belastung bei Wärme erhöht Ihren Magnesiumbedarf
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Magnesium
vom 15. August 2011, 05:00 Uhr
GNL5356
Gerade jetzt im Sommer sind besonders viele Menschen sportlich aktiv und in der freien Natur unterwegs. Zahlreiche Wettkämpfe etwa im Radsport, in der Leichtathletik und im Wassersport motivieren zu einem regelmäßigen Training. Das kann bei großer Wärme zu unerwünschten Nebenwirkungen führen. Wird beispielsweise zu viel Magnesium durch Schwitzen abgegeben, können Krämpfe die Folge sein.
Unsere Urahnen waren zwar auch sehr aktiv und haben bei körperlicher Belastung Mineralstoffe verloren, doch Ihre Ernährung war erheblich vitamin- und mineralstoffreicher als die heutige es meistens ist. Der Magnesiumspiegel bleibt durch die normale Aufnahme durch Magnesium im Essen in der Regel relativ konstant. Ausnahme: Wenn vorrangig industriell vorgefertigte Nahrung verzehrt wird. Die moderne Nahrungsmittelverarbeitung entzieht unseren Lebensmitteln in der Regel ihren natürlichen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsfasern und ersetzt sie durch Salz, Fett und Lebensmittelzusätze.
Ein Mangel an Magnesium zeigt sich an verschiedenen Symptomen:
- vermehrt auftretende Muskelzuckungen
- Muskelkrämpfe
- eine erhöhte Anfälligkeit für Muskelverspannungen, Zerrungen und Muskelfaserrisse
- zuckende Augenlider
- verspannte Nackenmuskulatur
- Kopfschmerzen
Ihr persönlicher Bedarf an Magnesium kann individuell bestimmt und der Mineralstoff gegebenenfalls ergänzt werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Hausarzt darüber.