Körpergröße ist Hinweis auf Krebsrisiko
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Krebsrisiko
vom 27. Juli 2011, 16:00 Uhr
GNL5356
Die Entstehung von Krebs gibt uns noch immer viele Rätsel auf: Warum zum Beispiel, so lautet eine Frage, sind manche Menschen betroffen, obwohl sie scheinbar so gesund leben? Wieso entstehen manche Krebsarten bevorzugt bei gewissen Altersgruppen? Welche Risikofaktoren gibt es genau?
Einen dieser Risikofaktoren haben nun britische Forscher der Universität Oxford entdeckt, die Studiendaten aus der Million Women Study verwendeten. Über eine Million englischer Frauen nahm ab 1996 an dieser fünfzehnjährigen Studie teil, fast 100.000 von ihnen erhielten während der Studie die Diagnose Krebs.
Die Wissenschaftler fanden beim Betrachten der Daten der Frauen heraus, dass die größeren Frauen deutlich häufiger betroffen waren als kleinere Frauen. Sie zogen dann Daten anderer Studien heran, auch von Menschen anderer Kontinente. Das Ergebnis bliebt gleich: Je größer ein Mensch ist, desto höher ist sein Krebsrisiko.
Der Grund hierfür ist noch nicht bekannt - auch ist den Wissenschaftlern klar, dass keiner etwas an seiner Körpergröße und damit an diesem Risikofaktor ändern kann. Sie hoffen aber, dass die Ergebnisse der Untersuchung dazu beitragen, die Entstehungsmechanismen von Krebs besser zu verstehen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mariola Trippler Gantschir (01.08. 2011 19:35 Uhr):
Sehr geehrte Frau Dr. Hahn-Hübner, diesen Untersuchungen kann ich absolut nicht zustimmen. In unserer Familie sind sie alle relativ klein, meine Mutter etwa 150 cm, meine Schwester etwa 158 cm und doch haben beide jeweils 2 Mal Krebs gehabt. Ich finde nicht, dass die Körpergröße eine Rolle spielt. Mit freundlichen Grüßen M. Trippler-Gantschir
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