Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Osteoporose
vom
Knochendichtemessungen werden gerade älteren Frauen häufig empfohlen, um eine Osteoporose frühzeitig zu erkennen. Aber wie oft ist diese Untersuchung nötig? Muss es wirklich alle zwei oder drei Jahre sein, wie manche Ärzte betonen?
Nein, finden amerikanische Wissenschaftler der Universität von North Carolina. Sie haben Untersuchungsdaten von fast 5.000 Amerikanerinnen gesammelt, die alle mindestens 67 Jahre alt waren. Entsprechend des Ergebnisses der Erstuntersuchung wurden die Frauen in vier Gruppen eingeteilt: in normal, leicht, moderat oder stark vermindert, entsprechend der Knochensubstanz. Normal entsprach einem so genannten T-Score an Schenkelhals und Gesamthüfte von -1 oder mehr.
In den nächsten fünfzehn Jahren erfolgten mehrere Untersuchungen in unterschiedlichen Abständen, um zu erfassen, wann sich frühestens eine Osteoporose entwickelt, ausgehend von der ersten Untersuchung.
Es zeigte sich, dass von den Frauen, die bei der Erstuntersuchung eine normale Knochendichte aufwiesen, ein Prozent in den nächsten 15 Jahren eine Osteoporose entwickelten. Bei denen mit leicht verminderter Dichte waren es fünf Prozent. Daher sind hier Untersuchungsabstände von bis zu 15 Jahren nicht zu weit gefasst. Bei denen mit moderater Knochendichte entwickelten zehn Prozent der Frauen in fünf Jahren eine Osteoporose, bei denen mit stark verminderter Knochensubstanz kam es bei zehn Prozent der Frauen schon innerhalb von einem Jahr zur Osteoporose - hier sollten die Kontrollen also deutlich enger gefasst werden, so die Wissenschaftler.
- Kommentar von PottPirat
Auch Männer können schon frühzeitig von Osteoporose betroffen sein. Besonders Männer mit rheumatischen oder Erkrankungen wie Gicht - Highlight ist das heute auch Röntgengeräte eine Knochendichtemessung machen können! Vorteil: Gleichzeitige Knochendichtemessung beim Röntgen und zweitens braucht der Orhopäde kein Knochendichtemessgerät extra zu kaufen!
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