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Kneipp: Alles über die besonderen Anwendungen

Inhalt:

  1. Die besten Kneipp-Anwendungen und Regeln auf einen Blick
  2. Hydrotherapie nach Kneipp
  3. Hitze- und Kälteanwendungen: Linderung bei Schmerzen
  4. Bei Kopfschmerzen: Gesichtsguss
  5. Wechselbäder: Wirkung
  6. Schritt für Schritt: Armbäder
  7. Wassertreten: Wie funktioniert es?

Kneipp-Anwendungen© Adobe Stock

Die besten Kneipp-Anwendungen und Regeln auf einen Blick

AnwendungAnwendungs-gebietGegenanzeigenGünstigste Tageszeit
GesichtsgussErfrischung, Durchblutungs-förderung, Kopfschmerzenakute Nebenhöhlen-entzündung, Nerven-entzündungen im Gesicht, Grauer und Grüner Starjederzeit
Kaltes ArmbadErfrischung, niedriger Blutdruck, Unruhe, nervöse HerzbeschwerdenHerzkrankheiten, Gefäßkrämpfe in den Händen (Raynaud-Syndrom)früher Nachmittag
Kaltes FußbadEinschlafstörungen, Venenleiden inkl. Krampfadern, Zerrungen & PrellungenHarnwegsinfekte, Ischiasschmerzen, arterielle Durchblutungs-störungen, starker Bluthochdruckabends
Kalter LendenwickelEinschlafstörungen, Verstopfung, Magen-Darm-Krämpfe, BluthochdruckHarnwegsinfekteabends
Kühle GüsseVenenleiden, niedriger Blutdruck, SchwindelHarnwegsinfekte, Ischiasschmerzenmorgens
Wasser-treten/ TautretenSchlafstörungen, Stress, Wetterfühligkeit, Kreislaufschwäche, Regulie-rung des Wärmehaushalts, Infektanfälligkeit, nervöse BeschwerdenHarnwegsinfekte, Ischiasschmerzen, Durchblutungs-störungen oder Krämpfe in den Beinenmorgens erfrischend, abends beruhigend

 Hydrotherapie nach Kneipp: Wirksam und kostengünstig

Als Pfarrer Sebastian Kneipp Mitte des 19. Jahrhunderts an Tuberkulose erkrankte, experimentierte er mit Tauchbädern in der Donau und Wassergüssen aus einer Kanne. Seine Beschwerden verschwanden.

Diese Hydrotherapie gilt heute als wirksame ergänzende Heilmethode. Neben Vollbädern (Balneotherapie, teilweise mit Zusätzen), Wadenwickel, Wassertreten und wechselwarmen Waschungen sind besonders die (Wechsel-)Güsse (z. B. Knie und Schenkel) und Teilbäder (z. B. Arme und Füße) beliebt.

Die Hydrotherapie ist eine Reiztherapie, die Ihren Organismus umstimmen kann. Dabei ist der Reiz temperaturabhängig. Warmes Wasser (36 bis 38 °C) entkrampft und entspannt, kaltes Wasser (bis 15 °C) regt an.

Wechselnde Temperaturen bringen Ihren Kreislauf und die Abwehrkräfte in Schwung. Bei regelmäßiger Durchführung der Hydrotherapie passt sich Ihr Körper an.

Ähnlich wie bei körperlicher Bewegung kommt es langfristig zu einer Entlastung Ihres Herz-Kreislauf-Systems durch folgende positive Effekte:

  • Die Fließfähigkeit Ihres Blutes verbessert sich.
  • Ihr Herzmuskel ist stärker durchblutet.
  • Ihre Herzfrequenz verlangsamt sich.
  • Entzündungsbotenstoffe werden gehemmt.
  • Der Sauerstoffbedarf Ihres Herzens sinkt.
  • Fett- und Zuckerstoffwechsel verbessern sich.

Faustregeln

• Warmes Wasser entkrampft und entspannt.

• Kaltes Wasser regt an.

• Wechselnde Temperaturen bringen Ihren Kreislauf und die Abwehrkräfte in Schwung.

Bei mild-warmen Wassertemperaturen erweitern sich Ihre Blutgefäße, was blutdrucksenkend wirkt. Das ist auch bei Wechselbädern bzw. Teilbädern der Fall. Auch kurze kalte Armteilbäder (etwa 30 Sekunden) wirken über die anschließende Wiedererwärmung der Haut blutdrucksenkend.

Aber Achtung: Bluthochdruckpatienten sollten auf kalte Tauchbäder (z. B. nach der Sauna) oder Schwimmen in kaltem Wasser verzichten, da es dabei zu einem erheblichen Blutdruckanstieg kommen kann.

Milde Wasserreize sind besser als stärkere

Kneipp-Anwendungen sind kein Sport nach dem Motto: ich bin der Härteste, Mutigste oder Schmerzunempfindlichste. Zu starke Wasserreize belasten Ihren Körper zu stark.

Mögliche Einsatzgebiete:

  • chronische Veneninsuffizienz
  • Bluthochdruck
  • niedriger Blutdruck
  • hohe Infektanfälligkeit (z. B. der Atemwege)

Hydrotherapeutische Wasseranwendungen werden von der Krankenkasse übernommen, wenn sie von einem Arzt verordnet werden.

Hitze- und Kälteanwendungen: Linderung bei Schmerzen

Kälteanwendungen sind der erste Schritt

Bei Schmerzen, die durch Verstauchungen, Zerrungen oder Überbeanspruchungen hervorgerufen werden, ist es am besten, mit 20-minütigen Kälteanwendungen zu beginnen. Sie sollten in den ersten Tagen in 4- bis 6-stündigen Zeitintervallen aufgelegt werden. In der Regel wird die Therapie mit einer Kälteanwendung begonnen, denn:

  • sie vermindert die Schwellung und die Entzündung – Die Zellen der schmerzenden Körperregion werden möglicherweise geschädigt, da das Gewebe durch die Schwellung und Entzündung nicht optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Kälte verlangsamt den Stoffwechsel innerhalb der Zellen und ermöglicht dem Gewebe, einen zeitlich begrenzten Sauerstoffmangel zu überstehen. Dadurch werden der Wiederaufbau oder die Reparaturarbeiten innerhalb der Zellen und somit die Heilung gefördert.
  • sie zieht die Blutgefäße zusammen – Dadurch wird die Blutung ins Gewebe reduziert.
  • sie lindert Schmerzen – Kälte wirkt als Lokalanästhetikum. Als Kühlkompresse können Sie ein Kühlpäckchen oder einen eisgefüllten Plastikbeutel benutzen. Wickeln Sie das Päckchen mit einem trockenen Handtuch oder Stück Stoff ein – Sie schaffen so eine dünne Isolierschicht zwischen Haut und Eis, die Erfrierungen vorbeugt.

Wenden Sie die Eispackung nicht länger als 20 Minuten am Stück an, da eine längere Kälteanwendung Haut und Nerven schädigen kann. Prüfen Sie alle 5 Minuten, ob die Haut im Anwendungsbereich nicht zu stark abkühlt. Erstes Anzeichen einer Erfrierung ist ein leicht kribbelndes schmerzhaftes Gefühl, worauf häufig ein Taubheitsgefühl folgt.

Setzen Sie die Therapie mit Wärmeanwendungen fort

Wenden Sie zunächst keine Wärme bei einem verletzten Muskel oder Gelenk an, denn die Hitze stimuliert die Durchblutung. Das kann die Schwellung verstärken. Beginnen Sie mit den Wärmeanwendungen erst, wenn die Schmerzen und die Schwellung nachgelassen haben – das ist normalerweise etwa 2 oder 3 Tage nach der Verletzung.

Wärme entspannt angespannte und entzündete Muskeln und vermindert die Schmerzen. Bei chronischen Schmerzen – wie bei Arthritis – und zur Muskelentspannung ist Wärme in der Regel besser als Kälte. Wenden Sie die Wärme auf der verletzten Körperregion bis zu dreimal täglich für 20 Minuten an.

Zu den traditionellen Wärmeanwendungen gehören Rotlicht- oder andere Wärmelampen, Wärmepäckchen, Wärmflasche, warme Kompressen, ein warmes Bad oder eine warme Dusche. Um Verbrennungen oder Blasenbildung zu vermeiden, sollten die Wärmepäckchen nicht zu heiß sein.

Sie sollten eine Wärmeanwendung zudem niemals während des Schlafs anwenden. Auch wenn Sie, bedingt durch Diabetes oder andere Erkrankungen, unter Gefühlsstörungen leiden, sollten Sie besser auf Wärmeanwendungen verzichten.

Den Schmerzen direkt mit Wärmpackungen vorbeugen

Eine neue Möglichkeit der Wärmetherapie bieten Wickel oder Päckchen zum einmaligen Gebrauch, die Sie sich in Form eines Gürtels um den schmerzenden Körperbereich binden können. Viele dieser Produkte sind für die Verwendung an speziellen Körperteilen besonders geformt, beispielsweise für die Anwendung am Knie oder dem unteren Rückenbereich.

Wärmepackungen enthalten Chemikalien, die sich beim Öffnen der Verpackung durch den Kontakt mit der Umgebungsluft erwärmen. Da sich die in Deutschland erhältlichen Produkte nur auf 40C erhitzen, also weniger heiß als eine Wärmelampe oder ein Wärmekissen werden, sind sie auch bei längerer Anwendung sicher.

Denn sie können über 8 oder mehr Stunden hinweg kontinuierlich Wärme abgeben. Die Schmerzlinderung und Muskelentspannung durch derartige Produkte kann in Verbindung mit leichten Dehnübungen über einen Zeitraum von 24 Stunden oder länger vorhalten.

Wärmepackung besser als Schmerzmittel

In einer Studie wurden die Wirkungen zweier Methoden über 2 aufeinander folgende Tage hinweg untersucht. Ein Teil der Testteilnehmer trug 8 Stunden lang eine Wärmepackung, die andere Teilnehmergruppe nahm nicht verschreibungspflichtige Schmerzmittel (z.B. Paracetamol) ein.

Die Teilnehmer, die die Wärmepackungen benutzt hatten, erfuhren eine größere Schmerzlinderung als die Teilnehmer der Schmerzmittelgruppe. Sie berichteten zudem über weniger Steifheit, eine höhere Beweglichkeit und eine geringere Bewegungsbehinderung als die Vergleichsgruppe. Die Vorteile waren nicht nur während der Anwendung größer, sondern auch noch 48 Stunden nach dem Entfernen der Wärmewickel.

Die tragbaren Wärmepackungen sind zudem auch bequemer in der Anwendung als traditionelle Methoden der Wärmetherapie. Da sie am Körper getragen werden, können sie auch während der normalen Tagesaktivitäten oder beim Sport angewendet werden.

Einige von ihnen können sogar während des Schlafs verwendet werden, wobei sie die Schlafqualität verbessern und eine Erleichterung für den darauf folgenden Tag oder darüber hinaus liefern. Trotz dieser Vorteile sollte man die Wärmepackungen nur über kurze Zeiträume anwenden. Wenn es Ihnen über einen Zeitraum von 2 oder mehr Wochen schlecht geht, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Es ist sehr wichtig, die Herstellerangaben bei der Anwendung einer Wärmetherapie zu befolgen, denn sie können von Produkt zu Produkt variieren. Wenn Sie unter Durchblutungsstörungen leiden, sollten Sie Ihren Arzt fragen, bevor Sie derartige Produkte anwenden. Einige Menschen bekommen von den Päckchen oder Wickeln leichte Hautrötungen oder -irritationen. Diese Nebenwirkungen verschwinden normalerweise aber innerhalb von 1 bis 2 Tagen von alleine.

Die Kosten von tragbaren Wärmepäckchen liegen in Abhängigkeit von der Anwendungsregion und der dadurch bedingten Größe zwischen 6 und 10 für 2 Päckchen. Sie werden über Apotheken vertrieben. .

Kühlende Kneipp-Anwendungen

Am besten besorgen Sie sich für die Güsse einen Kneipp-Gießschlauch (für etwa 40 € im Sanitätsfachgeschäft erhältlich). Für den Anfang können Sie aber auch einfach den Duschkopf Ihrer Handbrause abschrauben.

Halten Sie den Schlauch senkrecht nach oben und strecken Sie einen Finger in den Strahl. Regeln Sie den Wasserzufluss so, dass das Wasser Ihren Finger ohne Druck überströmt. Die Wassertemperatur sollte 10 bis 12 °C betragen.

Für Beingüsse beginnen Sie an den Füßen, für Armgüsse an den Händen. Bewegen Sie den Schlauch in einem Abstand von etwa zwei Hand breit zur Hautoberfläche bis zu Ihren Oberschenkeln bzw. Oberarmen. Pro Bein bzw. Arm sollte der Guss nicht länger als 80 Sekunden dauern.

Trocknen Sie sich anschließend nicht ab, sondern streifen Sie das Wasser lediglich mit der Hand ab und lassen Sie Ihre Haut an der Luft trocknen. Das verstärkt die anregende Wirkung des Gusses.

Bei Kopfschmerzen: Gesichtsguss

Wenn Sie Kopfschmerzen haben, erschöpft sind oder einfach eine Erfrischung brauchen, sollten Sie es einmal mit einem Gesichtsguss versuchen.

Stellen Sie die Wassertemperatur auf 16 bis 18 °C ein. Führen Sie den Schlauch von der rechten Schläfe beginnend mehrmals kreisförmig rund um Ihr Gesicht. Gießen Sie dann ein paar Mal in waagerechten Bewegungen über Ihre Stirn, von dort über Ihre Augenbrauen und Ihren Nasenrücken zu Ihrem Kinn und dann wieder zurück zur Stirn. Wiederholen Sie den Guss einmal. Und atmen Sie die ganze Zeit über ruhig und gleichmäßig ein und aus.

Wechselbäder: Wirkung

Wechselbäder gelten als besonders förderlich für die Gesundheit. Sie können bei allen Arten von Erkrankungen angewendet werden oder auch als vorbeugender Genuss für gesunde Personen.

Sie regen den Kreislauf an, wirken Infekten entgegen und fördern die Abwehrkräfte. Eine besonders starke und lindernde Wirkung haben Wechselbäder bei Schmerzzuständen, niedrigem Blutdruck oder bei Schlafstörungen und nervösen Zuständen.

Wechselbäder wirken stark durchblutungsfördernd, so können vor allem Personen, die chronisch unter kalten Händen und Füßen leiden, von der Methode profitieren. Auch bei typischen Beschwerden während der Wechseljahre wird die Anwendung empfohlen.

Anwendung

Bei vielen Kuraufenthalten ist die Kneipp-Kur eine Selbstverständlichkeit. Sie ist günstig, leicht anwendbar und sehr effektiv. Man unterscheidet zwischen einfachen, absteigenden und ansteigenden Wechselbädern.

Von absteigenden Anwendungen ist die Rede, wenn man allmählich von warmer zu kalter Temperatur wechselt, der umgekehrte Fall ist die ansteigende Anwendung. Da bisher keine Nebenwirkungen bekannt sind und es sich um eine sehr schonende Behandlung handelt, können auch Kinder und Senioren von Wechselbädern profitieren.

Bei Thrombosen, Entzündungen oder Morbus Raynaud dürfen sie hingegen nicht angewendet werden.

Schritt für Schritt: Armbäder

Eine der einfachsten und zugleich wirkungsvollsten Anwendungen ist das kühle Armbad. Es hebt Ihren Blutdruck, vertreibt rasch Abgespanntheit bzw. Müdigkeit und beruhigt zugleich die Nerven.

Sie können das Armbad im Waschbecken vornehmen. Bequemer ist eine spezielle Armbadewanne (im Sanitätsfachgeschäft für etwa 30 € erhältlich). Beim Armbad kommt es v. a. darauf auf, dass Ihre Unterarme gut aufliegen können und Ihre Oberarme noch bis zur Hälfte mit Wasser bedeckt sind. Die Wassertemperatur sollte 12 bis 16 °C betragen, die Badezeit etwa 30 Sekunden.

Streifen Sie danach das Wasser ab und schwingen Sie Ihre Arme beim Gehen etwa 2 Minuten lang langsam vor und zurück. Das regt Ihren Blutkreislauf an und sorgt für eine angenehme Wiedererwärmung.

Für ansteigende Armbäder benötigen Sie ein Gefäß, in das Sie Ihre Arme möglichst tief eintauchen können. Ihre Ellbogen sollten mit Wasser bedeckt sein. Es genügt beispielsweise eine kleine Wanne, ein tieferes Waschbecken oder Sie kaufen sich eine spezielle Armbadewanne (ca. 35 € im Sanitätshaus). Wasserreize sollten grundsätzlich nur am warmen Körper und auf warmer Haut erfolgen. Also: Wärmen Sie sich vorher auf (z. B. durch Bewegung, warmen Tee, Kleidung oder Bettwärme).

  1. Füllen Sie ein Gefäß mit etwa 33 °C warmem Wasser (Badethermometer) und baden Sie beide Arme darin.
  2. Gießen Sie langsam wärmeres Wasser zu, sodass die Wassertemperatur innerhalb von 15 bis 20 Minuten auf 39 bis 41 °C ansteigt. Nach 20 Minuten sollten Sie das Armbad beenden.
  3. Abschließend können Sie Ihre Arme mit kaltem Wasser übergießen oder Sie streifen das warme Wasser von der nackten Haut ab.
  4. Ziehen Sie sich ein bequemes Oberteil an, in dem Sie nicht frieren.
  5. Abschließend sollten Sie mindestens 30 oder besser 60 Minuten ruhen.

Wassertreten: Wie funktioniert es?

Kneipp Wassertreten, kneipp-anwendungen© Kzenon – Adobe Stock

Wassertreten, Tautreten und Schneegehen wendete Kneipp für die allgemeine Abhärtung und Stärkung vielfach an. Vor den Anwendungen sollen die Beine durch Laufen oder Gymnastik erwärmt sein.

Zum Wassertreten füllen Sie eine Plastikwanne oder ein ähnliches Gefäß bis handbreit unter die Kniehöhle mit leitungskaltem Wasser (16 bis 18 °C). Nun schreiten Sie auf der Stelle: Bei jedem Schritt ziehen Sie ein Bein ganz aus dem Wasser heraus.

Die Dauer des Wassertretens beläuft sich zunächst auf 10 bis 20 Sekunden, bis ein leichtes Schmerzgefühl eintritt. Später tritt dieses Schmerzgefühl nach 30 bis 60 Sekunden ein. Danach streifen Sie das Wasser mit den Händen von den Beinen ab und ziehen Sie Strümpfe und Schuhe an. Durch Fußgymnastik oder Gehen führen Sie ein angenehmes Wärmegefühl herbei.

Tau- und Schneetreten als Alternativen

Tau-, Wasser- oder Schneetreten gehören zu den bekanntesten Kneippschen Anwendungen. Sie fördern die Durchblutung, regulieren den Wärmehaushalt und härten den Körper ab. Zum Tau- und Schneetreten gehen Sie am besten in Ihren Garten oder in einen Park.

Gehen Sie frühmorgens oder spätabends barfuß im Storchenschritt eine halbe bis eine Minute lang durch das taunasse Gras beziehungesweise im Winter durch den Schnee.

Besonders beim Tautreten und Schneegehen ist Vorsicht bei Erkrankungen der Nieren und des kleinen Beckens geboten. Hier sollten Sie die Anwendungen wenn überhaupt nach Rücksprache mit dem Arzt vornehmen.

Kneipp: Anwendungen Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Kneipp-Anwendungen: Fußbäder für Ihre Gesundheit

Fußbäder können ihre Wirkung auf den gesamten Körper entfalten, denn die Reize sind nicht nur lokal auf die Füße begrenzt. Erfahren Sie hier mehr!