Klimawechsel? Minze und Melisse helfen Ihnen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 6. Oktober 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
viele Menschen bezeichnen sich selbst als wetterfühlig. Dem einen macht warmes Wetter zu schaffen, dem anderen kaltes. Der eine klagt über feuchte Luft, ein anderer über Trockenperioden. Vor allem auf Wetterumschwünge reagieren viele mit Beschwerden wie Schwindelgefühlen, Unwohlsein, Schlafstörungen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Kopfschmerzen. Kritisch ist für die meisten vor allem der Übergang zu wärmerem Wetter wie am vergangenen Wochenende. Erst mit dem nächsten Tief blühen diese Wettergestressten wieder auf.
Die Zahl der Betroffenen wächst dramatisch, sagen Experten. Der Grund: Die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Körpers an klimatische Wechsel geht allmählich verloren. Denn viele Menschen verzärteln sich heute zu sehr. Im Winter haben sie im Auto die Sitzheizung an. Zu Hause läuft die Fußbodenheizung auf Hochtouren. Manche setzen über lange Strecken keinen Fuß mehr an die frische Luft, weil sie zu Hause in der Garage starten und bei Arbeit oder Einkauf in der Tiefgarage parken. Und im Sommer, wenn dann so richtig schönes Wetter ist, läuft drinnen vielerorts die Klimaanlage. Das ist Gift für Ihren körpereigenen Thermostaten!
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
Hier geht's zum Beitrag: Wetterumschwünge kitzeln Ihre Schwachstellen heraus
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Mette Kramer (09.10. 2010 12:25 Uhr):
Wetterfühligkeit ist eine Realität die große Probleme machen kann. Duch falsche Kleidung, zu hohe Raumtemperatur sowie beim Schwimmen warmes Wasser in den Becken - das alles führt zur Verweichlichung des Körpers, so dass dieser sich nicht mehr umstellen und an neue Witterungsverhältnisse sowie Temperaturunterschiede anpassen kann. Gerade die Klimaanlage im Sommer ist besonders gefährlich. Wenn Außen- und Innentemperaturen so krass auseinander driften sind die Folgen oft katastrophal. Zu große Herabkühlung in den Büroräumen bei ca. 30° plus Außentemperatur im Sommer kann mit plötzlichen Kreislaufzusammenbrüchen im Krankenhaus enden - weitere Folgen sind oft nicht absehbar! Die Verwöhnung durch unsere heute hochtechnisierte „Kunstwelt“ ist immer vom Übel. Nur durch Anpassung in Form von Spaziergängen bei unterschiedlichsten Wetterlagen in allen Jahreszeiten ist eine Abhärtung /Angleichung möglich, so dass schlimmste Folgen für unseren Körper unterbleiben können. Auch Kneippen in kühlen Bächen bzw. auf dem taunassen morgendlichen Rasen dient einer sinnvollen Abhärtung und Stärkung des Kreislaufsystems. Leider erschweren die Bequemlichkeit der Menschen sowie Werbung für die gesamte Haustechnik "Kühlung/Heizung" die Umstellung auf natürliche Umstände wie das Wetter. Ich persönlich gehe viel hinaus ins Grüne und heize nur so viel wie nötig. Solange ich einen Hund hatte und täglich bei Wind und Wetter vier Mal hinaus musste, war ich nie erkältet. Mette Kramer
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