Kinderohren: Gefahr durch Spielzeug

in Täglich Gesund zum Thema HNO
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Rassel, Quietscheente, hupende Spielzeugautos - sie sind in fast jeder Kinderspielecke zu finden, gehören zum Teil seit Jahrzehnten untrennbar zur Kindheit dazu. Leider aber sind sie nicht immer ungefährlich.


Die klingelnden, rasselnden oder quietschenden Spielzeuge sind teilweise gar nicht für Kinderohren geeignet. Sogar manch - auf den ersten Blick - harmloses Badewannen-Quietscheentchen macht enormen Lärm. Drücken Sie darauf, wenn Sie es direkt neben das Ohr halten, ist es so laut wie der Geräuschpegel bei einem Rockkonzert.

Und dieser ständige Geräuschpegel beim Spielzeug bleibt nicht ohne Folge: Es sind längst nicht mehr nur ältere Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden. Die Zahl der Babys, denen in den letzten Jahren ein Hörgerät verordnet werden musste, hat sich mehr als verdoppelt. Ein Grund hierfür sind eben laute Spielzeuge.

Probieren Sie daher Spielzeuge mit Geräusch immer erst selbst aus - vielleicht sogar nah an Ihrem Ohr (nicht direkt daneben). Müssen Sie zusammenzucken, weil die Töne so laut sind? Dann legen Sie das Spielzeug wieder zurück. Am besten ist es natürlich, auf lärmende Spielzeuge gleich zu verzichten.


von
Dr. Martina Hahn-Hübner

Erfahren Sie hier mehr über Dr. Martina Hahn-Hübner - Gesundheitswissen-Expertin und Chefredakteurin von Täglich Gesund und dem Mondkalender.

 
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Kommentar von Andreas Stadelmann

Dem Artikel kann ich nur beipflichten. Wir waren erst kürzlich in einem Spielzeugladen und wollten unserem Kleinen ein Modellauto mit Geräuschen kaufen. Diese sind aber so laut, dass sogar ich als Erwachsener das nicht ertragen konnte. Hier besteht dringend Handlungsbedarf, zudem sollten auch Eltern verstärkt darauf achten bevor sie solche Sachen (auch online) kaufen.

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