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Warum Muttermilch einfach das Beste für Ihr Kind ist

Die beste Ernährung für gesunde Säuglinge ist in den ersten Lebensmonaten das ausschließliche Stillen. Ihre Muttermilch enthält alle Nährstoffe für die gesunde Entwicklung des Kindes, ist hygienisch einwandfrei und immer in der der richtigen Temperatur verfügbar.

Sie ist aber nicht nur Nahrung für Ihren Nachwuchs, sondern stärkt auch sein Immunsystem. Gestillte Babys sind daher gesünder und leiden seltener unter Durchfallerkrankungen, Mittelohrentzündungen und sind im späteren Leben weniger anfällig für Übergewicht und Diabetes. Auch als Mutter profitieren Sie von der natürlichen Säuglingsernährung: Stillen fördert die Rückbildung der Gebärmutter nach der Geburt und kann sogar Ihr Risiko für Brust- und Eierstockkrebs verringern.

Mutter beim Stillen ihres Kindes© Alex Tihonov - Fotolia


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Babys haben hohe Ansprüche an die Ernährung

Säuglinge brauchen in Bezug auf ihr Körpergewicht besonders viel Energie und Nährstoffe. Im Laufe der kindlichen Entwicklung passt sich Ihre Muttermilch in der Zusammensetzung immer wieder an die Bedürfnisse Ihres Kindes an: In den ersten Tagen nach der Geburt bildet die Mutter eine spezielle, dickflüssige, klebrige und gelbliche Milch (Kolostrum). Sie ist besonders reich an Antikörpern und Wachstumsfaktoren, unterstützt die Entwicklung des Verdauungstraktes und wirkt mit ihren infektionshemmenden Wirkstoffen wie eine Art erste Impfung.

In den nächsten Wochen der Stillzeit nimmt die Milchmenge zu. Die Muttermilch enthält jetzt weniger Antikörper und Eiweiß, dafür aber mehr Fett- und Zuckeranteile. Etwa am zehnten Lebenstag des Kindes hat sich aus dieser Übergangsmilch die reife Muttermilch entwickelt. Muttermilch ist die ideale Ernährung für Säuglinge, denn sie enthält alles, was ein Kind zum guten Gedeihen braucht. Daher empfiehlt die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO), dass Sie Ihr Baby während der ersten sechs Monate ausschließlich mit Muttermilch versorgen.

Wie Säuglinge trinken

Alle Babys beginnen ihre Stillmahlzeit mit schnellen und kurzen Zügen, um den Milchfluss anzuregen. Dabei baut der Säugling ein Vakuum auf, das die Milch zum Fließen bringt. Erst wenn die Milch fließt, trinken Babys langsamer und in tiefen Zügen. Probleme können auftreten, wenn Sie Ihren Nachwuchs gleichzeitig stillen und mit der Flasche füttern. Der Grund: Bei handelsüblichen Saugern fließt die Milch ganz von selbst, auch wenn das Baby nicht aktiv saugt. Als Folge wollen Stillkinder dann nicht mehr an die Brust oder verweigern die ungewohnte Flasche.

Inzwischen gibt es aber stillfreundliche Sauger (Drogeriemarkt), die nach neusten Forschungsergebnissen entwickelt wurden. Bei diesen Saugern fließt die Milch erst dann, wenn das Kind auch aktiv saugt, ganz wie an der Mutterbrust.


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So bleiben Sie als stillende Mutter flexibel

Als stillende Mutter müssen Sie Ihrem Baby inzwischen nicht mehr ständig zur Verfügung stehen. Viele Frauen möchten heutzutage auch in der Stillzeit ihren Beruf wieder aufnehmen oder wünschen sich etwas mehr Freiheit im Privatleben. Hilfreich ist hier der Einsatz einer Milchpumpe, damit Ihr Baby nicht auf die wertvolle Muttermilch verzichten muss. Sind Sie einmal nicht in Babys Nähe, kann der Papa oder ein Babysitter den Nachwuchs ganz bequem mit der kostbaren Muttermilch versorgen.

Milchpumpen leisten Ihnen auch hilfreiche Dienste bei einer Milchüberproduktion, indem sie einem Milchstau vorbeugen. Außerdem leiden manche Frauen während der Stillzeit unter wunden Brustwarzen, die durch den kurzfristigen Einsatz einer Milchpumpe geschont werden und sich dadurch erholen können.

Muttermilch stets verfügbar

Selbst abgepumpt, tiefgekühlt aufbewahrt und wieder erwärmt steht Ihrem Baby seine persönliche Muttermilch stets zur Verfügung. Das Abpumpen der Milch erfordert zwar etwas Zeit, macht junge Eltern aber flexibel und ist im Vergleich zu industrieller Säuglingsnahrung kostengünstiger. Ein guter Zeitpunkt für das Abpumpen ist etwa eine Stunde nach der letzten Stillmahlzeit Ihres Kindes.

Achten Sie darauf, dass die Kühlkette der abgepumpten Milch nicht unterbrochen wird. Nach dem Abpumpen gehört sie direkt in den Kühlschrank, wo sie etwa drei bis fünf Tage haltbar ist. Muttermilch, die nicht kurzfristig zum Einsatz kommt, können Sie einfach einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen. Beim Transport von Mamas Milch sorgen Kühlakkus oder spezielle Kühltaschen für die richtige Temperatur.

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