Kick für Körper und Seele: Wasseranwendungen
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Wasser
vom 8. Dezember 2009, 05:00 Uhr
GNL5223
bereits in der Antike waren Wasseranwendungen als Heilmittel bekannt. Doch vor allem dem "Wasserpfarrer" Sebastian Kneipp ist es zu verdanken, dass die positiven Reizwirkungen von kaltem und warmem Wasser nachhaltig Einzug in die Volksmedizin hielten. Auch im Sport spielen sie eine große Rolle.
Die Wirkung der verschiedenen Wasseranwendungen - wie Abreibungen, Waschungen kalte Güsse oder Wechselduschen - basiert vorwiegend auf drei Mechanismen:
- Warm-Kalt-Reize: Durch die Verwendung unterschiedlicher Temperaturen werden die Funktionen Ihres Körpers in vielerlei Hinsicht "angestupst".
- Druck-Reiz: Durch den physikalischen Druck des Wassers werden zusätzliche Reize ausgeübt.
- Die Wirkung der Heilzusätze: Bei der medizinischen Anwendung wird ein großer Teil der Wirkung durch die im Wasser gelösten Heilpflanzen oder Heilpflanzenauszüge verursacht.
Reize, die zunächst milde einsetzen und sich dann steigern oder durch den Wechsel von Kälte und Wärme entstehen, trainieren vor allem Ihre Blutgefäße. Regelmäßig angewendet führt dies zu einer Mobilisierung Ihrer Selbstheilungskräfte und einer Umstimmung der Psyche. Denn durch die Reize an der Hautoberfläche werden auch Organe erreicht, die weiter entfernt liegen. Das tut Ihnen gerade jetzt in der kalten Winterszeit gut.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb