Keine Angst vor Mountainbiking
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 5. Mai 2010, 05:00 Uhr
GNL5356
manche Mountainbiker legen einen ziemlich rasanten bis gefährlichen Fahrstil an den Tag, bei dem einem vom bloßen Zuschauen angst und bange wird. Wir begegnen solchen Rasern oft bei unseren Wandertouren und denken: „Das müssen echte Könner sein“. Für Anfänger lässt es sich auch mit einem etwas ruhigeren und sicheren Fahrstil angehen. Sie können das Mountainbiking mit etwas weniger Tempo lernen – etwa in einer Schule für Mountainbiking wie „Bikeride“, Deutschlands größter derartiger Institution.
Unter der Führung von Manfred Stromberg lernen Sie als erstes seine fünf Regeln für das verschärfte Pedalenprogramm. Die wichtigste: Vertrauen Sie Ihrem Rad. Die für das Moutainbiking entwickelten Räder sind inzwischen so hochtechnisiert und mit komfortablen Federungen ausgestattet, dass Sie sich ihnen ruhig anvertrauen können. Sie passen sich ans Gelände an, stecken Schläge und Hürden weg und dämpfen die Stöße ab. Ein solches Rad führt Sie sanft über Stock und Stein – sofern Sie damit richtig umgehen können.
Bei Stromberg lernen Sie den perfekten Sitz und das richtige Bedienen der Vorder- und Hinterbremsen. Das ist vor allem in der Bergab-Fahrt wichtig. Wenn Sie das nicht beherrschen, gehen Sie kopeister über den Lenker. Sicheres Moutainbiking ist vor allem eine Frage der Übung. Deshalb sollten Sie sich unbedingt schulen lassen, bevor Sie sich ins Gelände wagen.
Hier ist das möglich: Bikeride, Auf Steinhausen 28, 58452 Witten, Tel. 02302/941848, www.bikeride.de
Die Kurse werden an mehreren Orten Deutschlands angeboten.
Machen Sie es besser!
Ihr
Helmut Erb