Kapuzinerkresse reinigt Ihr Blut
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kapuzinerkresse
vom 15. Juli 2009, 06:00 Uhr
GNL5356
in meinem Garten blüht derzeit die Kapuzinerkresse ganz herrlich. Leuchtend gelborange zieren ihre Blüten jetzt unsere Natur und verströmen ihren pfefferartigen Duft. Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum) ist eine Heilpflanze ersten Ranges. Wussten Sie jedoch, dass sie auch in allen Teilen essbar ist? Sie ist besonders reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.
Die Kapuzinerkresse gehört zu der Apotheke, die die spanischen Eroberer von ihrer Suche nach Indien im 16. Jahrhundert aus Südamerika mitbrachten. Man gab ihr deshalb auch den Namen „Blutblume aus Peru" oder Indianerkresse. In die Nähe der Kresse wurde sie gerückt, weil ihr Geruch und Geschmack unserer Brunnenkresse ähnelte. Bei den seefahrenden Engländern wurde die Kapuzinerkresse hochgeschätzt, weil ihre Samen als wirksames Mittel gegen den gefürchteten Skorbut galten. Traditionell wurde sie bei Genitalinfektionen zur Keimhemmung eingesetzt.
Im Garten oder auf dem Balkon lässt sich die einjährige Pflanze gut aus Samen ziehen. Sie wächst und blüht sehr zuverlässig. Leider ist die Kapuzinerkresse aber auch anfällig für Horden von Blattläusen und Raupen. Bei leichtem Befall reicht es, wenn Sie sie kräftig mit dem Wasserschlauch abbrausen. Bei starkem Befall müssen Sie sie behandeln, lassen Sie sich ein biologisches Mittel empfehlen und halten Sie die angegebenen Wartezeiten bis zum nächsten Verzehr ein.
Bleiben Sie natürlich gesund!
Ihre Sylvia Schneider
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Marlis Grüterich (15.07. 2009 12:47 Uhr):
Wie wird die Kapuzinerkresse bei Genitalinfektionen zur Keimhemmung eingesetzt?
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