Kampfansage an Ihre Aufschieberitis
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten
vom 9. Juli 2008, 05:00 Uhr
GNL5356
Liebe Leserin,
lieber Leser,
viele von uns planen schon seit längerer Zeit, sich mehr zu bewegen. Doch es bewegt sich einfach nichts. Zu schlapp, keine Zeit, keine Lust ... Sie schaffen es nicht, irgendeine Form von Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Als Ausrede muss dann der berühmte Schweinehund herhalten. Doch den gibt es natürlich in Wirklichkeit gar nicht. Sie sollen sich ja aber auch nicht selbst über das Ohr hauen, sondern etwas finden, was Ihnen wirklich Spaß macht und was Sie auch langfristig gesehen durchhalten mögen. Nur wenn Sie die richtige Einstellung dazu haben, wird sich auch Ihr Verhalten ändern.
Ein Beispiel, dass ich gern verwende, wie Sie wissen: Wenn Sie nicht gern schwitzen, sollten Sie sich nicht unbedingt das Laufen als Sportart auswählen. Gehen Sie spazieren! Ihrem Körper ist das ebenso recht. Oder machen Sie Tai Chi beziehungsweise Gartenarbeit. Gehen Sie kegeln oder bowlen. Jede Bewegung, die Ihnen Spaß Freude bereitet, ist eine gute Tat für Körper und Seele.
An diesen drei Punkten können Sie Ihre Aufschieberitis packen:
- Setzen Sie sich realistische Ziele.
- Ihr Vorhaben beginnt mit dem ersten Schritt und sei er auch noch so klein.
- Wenn Sie Ihre eigene Verzögerungstaktik erkennen, werden Sie nicht mehr so schnell den Kopf in den Sand stecken, sondern einfach loslegen.
Machen Sie es gut!
Ihr
Helmut Erb