Kaffeekonsum: Keine Angst vor Herzrhythmusstörungen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund zum Thema Kaffee
vom 10. März 2010, 16:00 Uhr
GNL5223
Kaffeekonsum - ein Risiko für Herzrhythmusstörungen? Auch wenn dies immer wieder vermutet wird, eine neue Studie zeigt, dass es keinen Grund gibt, deswegen den Kaffeekonsum zu verringern.
Amerikanische Forscher haben die Daten von über 130.000 Teilnehmern einer Langzeitstudie analysiert. Sie interessierten sich dafür, wie häufig es zu behandlungsbedürftigen Herzrhythmusstörungen aufgrund von Kaffeekonsum kam.
Das Ergebnis: Nicht etwa Kaffeekonsum erhöht das Risiko für die Rhythmusstörungen - Menschen, die viel Kaffee tranken, hatten ein deutlich niedrigeres Risiko für den unregelmäßigen Herzschlag verglichen mit denjenigen, die gar keinen Kaffee tranken. Vier Tassen Kaffee pro Tag senkten das Risiko um immerhin 18 Prozent.
Warum das so ist, das wissen die Forscher noch nicht genau. Sie vermuten, dass Koffein im Körper die Substanz Adenosin hemmen kann. Diese ist für die Weiterleitung von elektrischen Impulsen im Körper verantwortlich und könnte so den Herzschlag stören.
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Bruno Bacher (11.03. 2010 07:29 Uhr):
Das ist ja erfreulich, wenn Kaffeekonsum sogar zu einer Reduktion der Herzmuskelstörungen beiträgt. Nicht ersichtlich ist aber, ob das abhängig ist, wie stark der Kaffee ist und ob mit oder ohne Zugabe von Milch.
Antworten - Kommentar von Theodor König (11.03. 2010 20:33 Uhr):
Das ist ja erfreulich zu lesen, Frau Dr. Hahn-Hübner, ich bin eine Kaffee-Tante und genieße meine Zigarillos, bin 72 und war noch nie krank im Leben, das ist ein gütiges Schicksal und ich habe mich immer an die alten Griechen gehalten: Mit Maß und Mitte. Grüße TK.
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