Kaffee reduziert Ihr Krebsrisiko
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell zum Thema Kaffee
vom 10. August 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
Kaffee ist nach Erdöl noch immer das zweitwichtigste Handelsgut. Rund 160 Liter trinken die Bundesbürger pro Kopf und Jahr. Während das schwarze Gebräu noch vor einigen Jahren bezichtigt wurde, für Fehlgeburten verantwortlich zu sein und den Blutdruck in die Höhe zu treiben, mehren sich jetzt die Erkenntnisse über seine positiven gesundheitlichen Auswirkungen. Kaffee soll einer aktuellen japanischen Studie zufolge vor Leberkrebs und der Parkinson-Krankheit schützen. Regelmäßiger Kaffeegenuss senkt danach das Leberkrebs-Risiko um mehr als die Hälfte. Über 90.000 Menschen haben an dieser Untersuchung teilgenommen. Einer anderen Studie zufolge haben Kaffeefans ein um die Hälfte geringeres Risiko, an Altersdiabetes zu erkranken. Dafür werden Inhaltsstoffe des Kaffees wie Kalium, Magnesium oder Antioxidanzien verantwortlich gemacht. Hier berufen sich die Wissenschaftler auf die Daten von 126.210 Studienteilnehmern.
Gezeigt hat sich auch, dass Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken, seltener an der Parkinson-Krankheit erkranken. Koffein stabilsiert die Konzentration des Botenstoffes Dopamin in bestimmten Nervenzellen des Gehirns, die für die Steuerung von Bewegungen zuständig sind. Bei Parkinson gehen diese Nervenzellen zugrunde, was einen Dopamin-Mangel zur Folge hat. Empfohlen wird der Genuß von nicht mehr als vier Tassen am Tag.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von andrea benditsch (10.08. 2010 13:51 Uhr):
Dass Kaffee gesundheitliche Vorteile hat ist sehr interessant. Leider reagiert mein Körper auf Kaffee mit Blähbauch und Blasenschwäche. Welche Zubereitungsart wird empfohlen? Türkisch, italienischer Espresso oder heimischer Filterkaffee?
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