Kaffee kann Ihre Prostata vor Krebs schützen
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 9. Dezember 2009, 16:00 Uhr
GNL5356
fast jeder Mann hat im Alter Probleme mit der Prostata. Bei einigen ist es „nur" eine gutartige Vergrößerung, bei anderen aber Prostatakrebs. Schutz vor letzterem können Sie schon morgens am Frühstückstisch zu sich nehmen: indem Sie Kaffee trinken.
Forscher der Harvard Medical School in Boston haben herausgefunden, dass Kaffeekonsum sich auf Prostatakrebs auswirkt. Sie untersuchten über 50.000 Männer im Rahmen der Health Professionals Follow-up Study. Dabei hielten sie auch fest, wie viel Kaffee die Männer tranken und wie viele der Beteiligten an Prostatakrebs erkrankten.
Sie stellten fest, dass die Männer, die viel Kaffee tranken, ein um 60 % verringertes Prostatakrebsrisiko aufwiesen. Grund dafür kann sein, so die Wissenschaftler, dass Kaffee sich sowohl auf den Zuckerstoffwechsel als auch auf die Menge der Sexualhormone im Körper auswirkt. Beide Faktoren sind entscheidend für die Entstehung des Krebses.
Welche Stoffe im Kaffee diesen Effekt verursachen, muss noch untersucht werden, so die Wissenschaftler. Das enthaltene Koffein ist es in jedem Fall nicht - vielleicht aber die Mineralstoffe oder Antioxidantien des Getränks. Genießen Sie also auch morgen früh wieder Ihren Frühstückskaffee!
Bleiben Sie gesund,
Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Johann Krauthäuser (09.12. 2009 18:41 Uhr):
ich bin 69 Jahre alt. Habe immer sehr viel Kaffee ,normale Stärke, getrunken. Hatte 2002 Prostatakrebs Operation. Wenn Ihr schon sowas ins Netz stellt dann doch bitte nach abschließenden Untersuchungen. Das ist meine eigene Meinung!
Antworten - Kommentar von Walter Blaich (10.12. 2009 11:05 Uhr):
Ob Kaffeee wirklich vor Prostatakrebs schützt, bleibt mir trotzdem fraglich. Aber Ihr Artikel ermutigt immerhin dazu, ihn getrost weiterhin zu trinken.
Antworten - Kommentar von Reiner Geburtig (10.12. 2009 13:02 Uhr):
toll, daß Kaffee angeblich vor Prostakrebs schützt, ich hatte vor einem Jahr einen Blasentumor, der entfernt wurde. Was muß man trinken bzw. essen, um eine Neubildung abzuweisen? Bekomme regelmäßig bcg Instillationen vom Urulogen. Mit freundlichen Grüßen
Antworten - Kommentar von Theodor König (10.12. 2009 18:33 Uhr):
Gut zu lesen!, - ich bin nämlich eine Kaffee-Tante-- Es grüßt Sie
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