Kältegefühl signalisiert Ihnen Organschwächen
Sylvia Schneider in Naturmedizin aktuell
vom 2. Februar 2010, 06:00 Uhr
GNL5356
nicht nur die Hände und Füße leiden unter Kältegefühlen. Viele Menschen spüren auch in anderen Regionen kalte Zonen. Dies kann auf Funktionsschwächen innerer Organe hinweisen. Bei uns wird dieses Phänomen außer von naturheilkundlich tätigen Ärzten oder Heilpraktikern kaum zur Kenntnis genommen, besondere Aufmerksamkeit schenkt ihm jedoch die chinesische Medizin.
Besonders viele Menschen spüren häufiger ein Kältegefühl am Po, am Bauch, an der Nase oder an den Brustwarzen. Oft sind kalte Zonen ein wiederkehrendes Symptom, für das es keinen erkennbaren Grund gibt. Eine bestimmte Stelle wird als kalt empfunden, während andere Körperteile warm sind. Werden die kalten Stellen mit Wärme behandelt, werden sie besser durchblutet und erwärmt, jedoch hält dieser Effekt nicht lange an.
Es stellt sich die Frage, warum die Durchblutung immer wieder derart gedrosselt wird. Logischerweise muss die Nervenversorgung der jeweiligen Kältezone gestört sein. Die chinesische Medizin unterscheidet drei Wege, wie die Kälte im Körper entsteht:
- Es besteht eine Blockade des Qi, dem Fluss der Lebensenergie durch den Körper, die dazu führt, dass nicht mehr genug Lebenswärme gebildet wird und Kälte entsteht.
- Witterungskälte dringt in den Körper ein und wirkt dort als Energiebremse. Kalte Füße beispielsweise verhindern so den Kontakt zur Erde. Kälteblockaden führen zu einer Beeinträchtigung des Qi, das nicht mehr richtig fließen kann.
- Störungen der Organe führen zu einer Qi-Blockade. So kann sich eine Nierenschwäche durch chronisch kalte Füße bemerkbar machen, kalte Hände und kalte Füße auf eine Leber- oder Milzschwäche hindeuten.
Behandelt werden die Kältezustände beziehungsweise der Mangel an Lebenswärme durch die Erwärmung des Inneren durch Wärme von außen - etwa durch die Moxabehandlung bestimmter Akupunkturpunkte, durch Pflanzenheilmittel sowie durch eine Umstellung der Ernährung auf wärmende Nahrungsmittel wie Zimt oder Ingwer. Regelmäßige Bewegung und Schwitzen in der Sauna kurbeln die Durchblutung an und wirken langfristig. Durchblutungsfördernde Medikamente wie Gingko oder das homöopathische Mittel Secale cornutum (Mutterkorn) helfen leider nur kurzfristig.
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Ihre Sylvia Schneider
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Antje Eilhardt (02.02. 2010 09:16 Uhr):
Hallo und Guten Tag - Gerne lese ich Ihre Tips, doch bleibt oft nicht genügend Zeit, da Winter ist und daher auch Ruhezeit für den Körper! Ausserdem bin ich oft damit beschäftigt meinem Körper das zu geben - Aufmerksamkeit - was er gerade benötigt. Oft beobachte ich, dass die Menschen sich zu wenig oder garnicht mit ihrem Körper aus- einandersetzen und so viele Symptome verpassen...die Hektik des Alltags verhindert dies...den Körper als geschenktes Kapital zu sehen und dieses richtig zu verwalten wird auch nirgends geschult was aber wichtig wäre. Es ist auch nicht die Arbeit , die krank macht, sondern die Einstellung dazu...wie schön ist es doch wenn man aufstehen und arbeiten gehen darf und mit einem Lächeln geht alles noch besser .... wünsche allen Menschen ein bisschen Zeit in sich zu gehen um einmal in sich zu gehen und sich selbst zu sehen...sich zu spüren... Allen einen schönen Tag..viel Kraft und Einsicht... Antje
Antworten - Kommentar von hiltraud block (02.02. 2010 10:23 Uhr):
Guten Morgen Frau Schneider, Ihre Ausführung über Kälteempfindungen im Körper,nicht nur an Händen und Füßen,kann ich voll zu stimmen-hatte sie vor einiger Zeit auch und bin von mir aus auf die Spur gekommen das in meinem Umfeld einiges nicht in Ordnung war und der Körper mir Signale geben wollte,als die Sache dann bereinigt war ließen auch Kälteempfindungen nach! Vielen Dank für den Beitrag und weiter so-habe schon viel lernen können! Liebe Grüße Hiltraud Block
Antworten - Kommentar von Elisabeth Wolf (02.02. 2010 11:00 Uhr):
Ich fühle mich innerlich oft kalt Lungenbereich; gibt es dafür auch Gewürze etc.
Antworten - Kommentar von Martin Stähle (02.02. 2010 11:10 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider In der Paracelsusklinik Lustmühle Schweiz wurde bei mir als erstes ein sogenanntes Computer - Regulationsthermogramm durchgeführt, welches genau nach dem von Ihnen beschriebenen Prinzip arbeitet. Wenn ich irgendeinen Arzt hier danach frage, haben diese bestenfalls mal davon gehört. Liebe grüsse Martin
Antworten - Kommentar von Michael Peuser (02.02. 2010 12:08 Uhr):
Sehr geehrte Frau Schneider, Kältegefühle haben oft ihre Ursache in einer Störung der Mikrozirkulation in den 150.000- km Kapillaren unseres Organismus zur Versorgung der 75 Billionen Zellen. Die Kapillaren sind so fein, dass 400 von ihnen parallel geführt in ein Haar passen würden. Alle Kapillaren unseres Körpers ergeben ein Volumen von 3 Litern. Nun haben diese Kapillaren an den Innenwänden Schwellkörper und wenn diese anschwellen, verringert sich der Innendurchmesser der Kapillaren. Dadurch kommen die roten Blutkörperchen nur noch langsamer hindurch und die Durchblutung des Gewebes wird verringert und ein Kältegefühl kann dabei entstehen. Die Schwellköper reagieren auf verkehrte Ernährung und Ernährungszusammenstellung, Wassermangel, Nikotin, Alkoholmissbrauch, Strahlungen, Chemikaslien, Viren und Bakterien, Schlechte Nachrichten, Stress, Gram, Mobbing, Konfliktschock, Bewegungsmangel, Fehlen von Liebe usw. . Entweder man beseitigt die Ursachen oder man trinkt z.B. das Vitalgetränk der Aloe vera. Die Aloe vera enthält über 200 verschiedene pharmazeutische Wirkstoffe in Kommandogeberform. Diese geben das Kommando auf die Schwellkörper an den Innenwänden der Kapillaren, so dass diese abschwellen und dadurch den normalen und gesunden Innendurchmesser der Kapillaren wieder herstellen. Siehe auch das Buch Kapillaren bestimmen unser Schicksal.
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