Jonglieren verbessert Ihr räumliches Denken
Helmut Erb in Fit in 8 Minuten zum Thema Jonglieren
vom 8. Oktober 2009, 05:00 Uhr
GNL5356
Wenn Sie regelmäßig mit Bällen oder Ähnlichem jonglieren, trainieren Sie damit auch Ihre räumliche Vorstellungskraft. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler der Universitäten Regensburg und Düsseldorf. Sie konnten zeigen, dass sich Erwachsene bei mentalen Rotationstests wesentlich verbessern, wenn sie drei Monate lang eine Stunde pro Woche Unterricht im Jonglieren erhalten und dieses auch zuhause weiterüben. Bei einer Kontrollgruppe, die in der gleichen Zeitraum nicht jonglierte, war kein Lerneffekt zu verzeichnen.
Männer erzielen bei solchen Tests meist bessere Ergebnisse, weil sie ein anderes räumliches Vorstellungsvermögen haben als Frauen. Darauf wird auch die Erkenntnis zurückgeführt, dass Frauen offenbar schlechter einparken können. Architekten, Chirurgen und Piloten sagt man ein besonders gutes räumliches Denkvermögen nach. Bei letzteren ist dies sogar Voraussetzung für ihre Berufseignung.
Auslöser für diese Aktivierung des räumlichen Denkvermögens könnten die zyklischen Armbewegungen sowie die Konzentration der Augen auf die Bewegung der Bälle sein. Darüber hinaus fördert Jonglieren viele weitere kognitive Leistungen, wie vor allem Koordination und Konzentration. Andere Forscher sprechen auch von Verbesserungen der Wahrnehmung und des Selbstbewusstseins sowie von einem Wachstum der Gehirnzellen durch Jonglieren.
Also besorgen Sie sich drei bis fünf kleine Bälle und legen Sie los!
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Christine Hummel (08.10. 2009 08:49 Uhr):
www.rehoruli.de Ich habe da mal eine Stunde im Hirschgarten in München jongliert, phantastisch, aber sehr schwer, sehr zu empfehlen, mehrfach ausgezeichnet und hat Weltrekorde - Stephan Ehlers ist der Erfinder.
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