Johannisbeeren mit Pestiziden belastet
Dr. Martina Hahn-Hübner in Täglich Gesund
vom 28. Juli 2010, 16:00 Uhr
GNL5223
Jedes Jahr untersucht die Umweltorganisation Greenpeace bestimmte Obst- und Gemüsesorten. In den vergangenen Wochen ließen die Umweltschützer Johannisbeeren testen, mit verheerendem Ergebnis. In den Früchten wurden illegale Pflanzenschutzmittel gefunden.
Es handelte sich dabei nicht um Importware aus dem Ausland, sondern um Beeren aus deutscher Produktion. Sie waren Anfang Juli in Lebensmittelmärkten verkauft worden. Im Labor fanden sich dann unter anderem Dodin und Difenoconazol. Beide Stoffe sind für die Behandlung von Johannisbeeren in Deutschland nicht zugelassen.
Erschreckend auch: Die Beeren waren teilweise mit bis zu neun verschiedenen Pestiziden belastet. Die letzte Untersuchung vor vier Jahren hatte nur eine Belastung mit bis zu 3 Pestiziden pro Sorte ergeben.
Zwar wurden die einzelnen Grenzwerte der Pestizide nicht überschritten. Im Auge behalten sollte man aber, dass sich die Gifte über die Zeit aufsummieren und dann ihre krebserregende Wirkung entfalten können. Wenn Sie Johannisbeeren guten Gewissens genießen wollen, empfiehlt Greenpeace Bio-Ware. Die entsprechenden Proben waren frei von Pestiziden gewesen.
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Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von thorath (28.07. 2010 17:30 Uhr):
Ich bekomme immer einen dicken Hals, wenn ich sowas lese-Pestizide in obst oder sonstwas, Die Leute gehören für lange Zeit eingesperrt, zumal sie noch verboten sind. Wo sind wir hingeraten, nur noch Betrug und Verbrechen,alles auf Kosten der Gesundheit. Das ganze grenzt an Todschlag oder Mord, Es gab oder gibt doch eine Lebensmittelüberwachung, was macht die eigentlich.
Antworten- Antwort von Anne Altmann (29.07. 2010 15:26 Uhr):
ja wen kümmert schon unsere Gesundheit, daran kann keiner verdienen. Im Gegenteil, die Pharmaindustrie z.B verdient nur an kranken Bürgern.
- Antwort von Anne Altmann (29.07. 2010 15:26 Uhr):
- Kommentar von Anne Altmann (29.07. 2010 15:21 Uhr):
Pestizide in Johannisbeeren, das grenzt ja schon an Körperverletzung und alles aus Profitgier. Johannisbeeren reich an Vitamin C , Kalium, Eisen und anderen.... gesunde Ernährung für vor allem Kinder und dann verseucht! Wo bleibt da die Kontrolle und der Aufschrei unserer Verbraucherministerin. Gegen Facebook meinte sie sich profilieren zu müssen, hier ist es viel mehr angebracht. Wer schützt uns vor den Machenschaften der Lebensmittelhersteller? Warum kann ich das was drin ist nicht auf jeder Packung exakt nachlesen? Anne Altmann
Antworten - Kommentar von Brigitte (30.07. 2010 18:11 Uhr):
Wie gut, dass man Johannisbeeren u.andere Früchte ganz einfach im eigenen Garten anbauen kann - ohne Gebrauch von Pestiziden - gilt natürlich nur für diejenigen, die einige Quadratmeter Garten besitzen und ich denke, dass sind doch Viele. Anstatt Blumenbüsche pflanzen Sie Fruchtbüsche, die sehen auch gut aus und sind gleichzeitig nützlich. Man muss ich anscheinend selber helfen, denn die Behörden schlafen oder sind in der Macht der Industrie, die diese Gifte herstellt.
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