Jetzt zahlt sich bewusstes Heizen ganz besonders für Sie aus
Dr. Dietmar Kowertz in Verbraucherschutz Vertraulich
vom 12. Januar 2012, 10:00 Uhr
GNL5356
Rund 80 Prozent des Energiebedarfs eines Hauses verschluckt die Heizung. Hier lohnt sich der sparsame Umgang mit Energie also ganz besonders. Unsere heutigen Tipps helfen Ihnen dabei.
1. Ein Heizkessel hat nach ca. 20 Jahren ausgedient. Nicht etwa, weil er dann verschlissen wäre, sondern weil der technische Fortschritt ihn überholt hat. Kurz gesagt: Ein Austausch lohnt sich, denn ein neuer Kessel macht genauso warm, verbraucht aber 15 bis 25 Prozent weniger als sein Vorgänger.
2. Heizkessel müssen gewartet (Reinigen, Wasser auffüllen) werden, damit sie immer optimal eingestellt sind. Ihre Heizkörper müssen ihre Wärme an die Raumluft abgeben und zirkulieren können, d.h. sie sollten nicht durch Möbel oder Vorhänge zugestellt sein.
3. Räume, in denen Sie sich täglich nur kurz aufhalten, müssen nicht auf 22 Grad aufgeheizt werden. Hier reichen durchaus auch 17 Grad. Mechanische oder batteriebetriebene, programmierbare Thermostatventile helfen beim Sparen. Faustregel: Eine um 1 Grad herabgesetzte Raumtemperatur spart rund 6 Prozent Heizkosten!
4. Lüften nicht vergessen. In dieser Jahreszeit ist kurze Stoßlüftung angeraten, damit die Räume nicht zu sehr auskühlen. 3 bis 4 Mal am Tag 5 bis 10 Minuten alles durchlüften ist ideal und schafft den Wasserdampf und Schadstoffe aus der Wohnung.
5. Im Einkauf liegt der Gewinn. Energie ist ein kostbares Gut! Vergleichen Sie Preise, z.B. für Heizöl unter easyoil.com oder oelbestellung.de. Oder für Gas unter gasauskunft.de oder clever-gas.de.
Kommentare
Kommentar abgeben- Kommentar von Palmen Hermann (12.01. 2012 10:45 Uhr):
Gut aber zu kurz gedacht: Strahlungsheizung benötigt noch einmal wesentlich weniger Energie und noch niedrigere Rücklauftemperaturen. Einspareffekt rund 30%. und dann passt eine Luft-Wärmepumpe, im bivalenten Betrieb mit Öl 50% spart. Strahlungsheizung oder Wärmepumpe bringen einzeln auch Vorteile
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