Das Von-Willebrand-Syndrom ist eine ererbte Blutkrankheit. Sie gilt in Deutschland als häufigste angeborene oder – seltener – erworbene Blutstillungsstörung.

Typisch für die Krankheit sind Blutungen von Nase und Zahnfleisch, Blut im Stuhl und die schnelle Bildung von blauen Flecken, besonders in selten betroffenen Bereichen wie Bauch, Rücken, Brust, Oberarme, Schenkel, Hände und Füße.

Das Von-Willebrand-Syndrom wird verursacht durch ein Fehlen oder einem Defekt eines wichtigen Bestandteiles der Blutgerinnung. Dieser Faktor wirkt als Klebstoff zwischen den Blutplättchen, damit sich ein funktionsfähiges Blutgerinnsel bilden kann.

Die Behandlung hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab. Die Therapien reichen von Medikamenten, die die Ausschüttung des Von-Willebrand-Faktors stimulieren, bis zur Bluttransfusion mit diesem Faktor.

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