Verdauungsprobleme: Gleitmittel bedenkenlos einsetzen?
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Selbst wenn Sie regelmäßig mit Verdauungsproblemen kämpfen und daher mehrmals die Woche ein Gleitmittel einnehmen, haben Sie keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen dadurch zu erwarten. Die meisten Gleitmittel, die den Darminhalt aufweichen (Lubricantia wie Docusat-Natrium oder Docusat-Calcium) sind selbst bei regelmäßiger Anwendung im Allgemeinen sicher.
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Allerdings gilt das nicht für Mineralöl als Stuhlweichmacher (Emollentium, z. B. Norgalax®): Viele Ärzte können es nicht empfehlen, da es die Aufnahme von Schlüsselvitaminen in den Körper blockieren kann. Falls Sie das Mineralöl versehentlich in die Lungen einatmen, kann das eine ernste Variante von Lungenentzündung auslösen.
Bei Verdauungsproblemen werden oft Stuhlweichmacher bei Operationen eingesetzt
Stuhlweichmacher tragen dazu bei, dass sich die Flüssigkeit im Stuhl besser mit den festen Bestandteilen vermischt. Dadurch wird der Kot weicher und kann leichter den Darm passieren. Ärzte empfehlen derartige Mittel häufig nach Operationen oder wenn die Patienten an entzündeten Hämorrhoiden leiden. Stuhlweichmacher brauchen häufig 1 bis 2 Tage, bis sie wirken; bei manchen Menschen braucht es sogar bis zu 5 Tagen. Nehmen Sie derartige Präparate nach den Herstellerangaben ein.
Falls Sie nur gelegentlich von Verdauungsproblemen heimgesucht werden, können Sie mit einer Umstellung Ihres Lebensstils Abhilfe schaffen. Dazu gehören eine ballaststoffreiche Kost, viel Flüssigkeit trinken und regelmäßige Bewegung.