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Reizdarm: Weizen und Soja können schuld sein

von Dr. Martina Hahn-Hübner

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Reizdarm-Syndrom ist eine sehr unangenehme Sache – ich weiß das von einer Freundin, die unter einem solchen sehr empfindlichen Darm leidet. Bei ihr äußert sich die Krankheit durch Verstopfung und heftige, schmerzvolle Krämpfe im Bauch. Weitere mögliche Symptome können aber auch Durchfall oder Blähungen sein, genau so wie heftige Bauchschmerzen.

Menschen, die unter einem Reizdarm-Syndrom leiden, sind oft der Meinung, dass ihre Beschwerden daher rühren, dass sie bestimmte Lebensmittel nicht vertragen und eine Allergie die Symptome verursacht. Bisher waren Wissenschaftler dieser Theorie eher abgeneigt – immerhin sind, so dachte man, nur 5 % aller Menschen allergisch auf Lebensmittel. Stattdessen war man der Meinung, dass der Reizdarm durch Fehler in den Nervensignalen hervorgerufen würden, die zwischen Gehirn und Verdauungstrakt gesendet werden.

Wissenschaftler des St. George’s Hospital in London haben jetzt herausgefunden, dass ein Reizdarm-Syndrom durchaus durch eine Lebensmittelallergie verursacht werden kann. Die Forscher untersuchten Blut der Patienten und fanden heraus, dass Menschen, die unter einem Reizdarm leiden, verstärkt Antikörper gegen Weizen, Schwein, Rind und Soja im Blut haben. Aus persönlichen Erfahrungen konnten die Testpersonen berichten, dass ein Verzicht auf Lebensmittel, die solche Komponenten enthalten, auch die Symptome lindert.

Natürlich kann ein Reizdarm-Syndrom bei Ihnen auf einer Unverträglichkeit anderer Lebensmittel beruhen. Aber da die Testpersonen überwiegend die oben genannten Antikörper gebildet haben, sollten Sie, wenn Sie unter einem Reizdarm leiden, diese Lebensmittel einmal weglassen. Vielleicht lindert das ja auch Ihre Beschwerden.

Honig gehört dagegen zu den Lebensmitteln, gegen die keine Antikörper gefunden wurden. Wenn Sie Honig vertragen, dann haben Sie einen potenten Helfer für Ihre Gesundheit an Ihrer Seite. Was das Bienenerzeugnis alles kann, darüber informiert Sie heute meine Kollegin Monika Murphy-Witt, Chefredakteurin von „Ganzheitlich leben“, dem Dienst für Gesundheit, Harmonie und Wohlbefinden für Körper, Geist und Seele.

Ich wünsche Ihnen alles Gute,

Ihre Dr. Martina Hahn-Hübner

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