MenüMenü

Verdauungsprobleme: Was tun bei Magen-Darm-Beschwerden?

Als Verdauung oder Digestion bezeichnet man den Aufschluss der Nahrung im Verdauungstrakt mit Hilfe von Verdauungsenzymen. Kommt es zu einer Störung dieses Ablaufs, spricht man von Verdauungsproblemen, Verdauungsstörungen oder Dyspepsie. Hierbei handelt es sich um einen Oberbegriff, der die Ursachen der Beschwerden nicht berücksichtigt.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sind Verdauungsstörungen immer gefährlich?
  2. Reizdarm: Beileibe keine psychischen Ursachen
  3. Teerstuhl kann auf innere Blutungen hinweisen
  4. Hausmittel gegen Magenprobleme

Sind Verdauungsstörungen immer gefährlich?

Verdauungsprobleme äußern sich vielfältig; beispielsweise durch Sodbrennen, Magenschmerzen, Blähungen, Verstopfung, Erbrechen oder Durchfall. Sie können von jedem an Verdauung beteiligte Organ wie Magen, Darm, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse ausgehen. Oft sind Verdauungsprobleme harmloser Natur. Sie entstehen ernährungsabhängig oder durch einen ungefährlichen Magen-Darm-Infekt und lassen sich mit Hausmitteln leicht unter Kontrolle bringen.

Es kann sich jedoch auch eine ernsthafte Krankheit hinter den Beschwerden verbergen. Als Warnsignal betrachtet man Blut im Stuhl, Gewichtsverlust und starke, kolikartige Schmerzen. Einige der behandlungsbedürftigen Erkrankungen, die oft Verdauungsstörungen verursachen, sind beispielsweise das Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Magenschleimhautentzündung, Gallensteine und Darmkrebs. Die angemessene Therapie von Verdauungsproblemen hängt immer davon ab, welche Krankheit als ursächlich zu sehen ist. Allgemein wirken eine gesunde Ernährung, leichte Bewegung und Unterstützung der Darmflora beispielsweise durch den Verzehr von probiotischem Joghurt vorbeugend und gesunderhaltend.

Helfen Sie Ihrer Verdauung auf die Sprünge

  • Essen Sie in Ruhe und kauen Sie jeden Bissen gut durch. So produzieren die Speicheldrüsen genügend Sekret. Die Verdauung beginnt im Mund. Bei hastigem Essen gelangt zu viel blähende Luft in den Darm.
  • Beenden Sie die Mahlzeit, sobald sich das erste Sättigungsgefühl einstellt. Übergroße Mahlzeiten überlasten auf Dauer Ihre Verdauungsorgane.
  • Verzichten Sie weitgehend auf Alkohol, Süßigkeiten und stark kohlensäurehaltige Getränke. Sie fördern Blähungen. Viele Menschen vertragen Kaffee nicht. Steigen Sie in diesem Fall auf schwarzen oder grünen Tee um. Süßes verringert ebenso wie Fettes über Reflexwirkungen die Muskelspannung am Mageneingang. Die Folge ist Sodbrennen durch Magensäure, die in die Speiseröhre eindringt.
  • Nach 19 Uhr sollten Sie keine fettigen und allzu üppigen Mahlzeiten mehr zu sich nehmen. Während der Nacht arbeiten Magen und Darm auf Sparflamme. Auch sie verdienen eine Erholung.
  • Essen Sie lieber fünfmal täglich etwas Leichtes (Salat, Obst, Gemüse) als dreimal am Tag eine große Portion. Verzichten Sie nicht auf das Frühstück. Es ist wichtig, um die Verdauungstätigkeit für den Tag anzuregen.
  • Machen Sie nach größeren Mahlzeiten einen kleinen Verdauungsspaziergang. Die Bewegung des Körpers fördert die Motilität von Magen und Darm.
  • Ernähren Sie sich nicht zu einseitig. Magen und Darm wünschen sich Abwechslung. Warum nicht einmal Reis oder Couscous statt Nudeln und leckere Gemüsebratlinge statt Schweinesteak?

Pulsatilla ist ein Hilfsmittel aus der Homöopathie, welches sich bei Verdauungsproblemen bewährt hat.

Reizdarm: Beileibe keine psychischen Ursachen

Das Reizdarmsyndrom ist heute weit verbreitet. Lange Zeit wurde der nervöse Darm als Einbildung in die psychische Ecke geschoben. Neue Forschungsergebnisse sprechen jedoch dafür, dass der Reizdarm organische Ursachen hat. Etwa 12 Prozent der deutschen Bevölkerung sind von dem beeinträchtigenden Leiden betroffen. Frauen sind davon doppelt so häufig betroffen.

Ein Forscherteam der Technischen Universität München fand als Erstes körperliche Auslöser der körperlichen Beschwerden. Sie durchleuchteten die Darmwand mit einem neuen Verfahren, mit dem man tiefer und genauer in das Gewebe hineinschauen kann. Sie stellten entzündliche Veränderungen in der Darmschleimhaut fest, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine frühere Magen- und Darminfektion zurückzuführen waren.

Ursachen von Verdauungsproblemen bei Reizdarm

Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung eines Reizdarms spielen die Mastzellen des Immunsystems, das einen großen Teil dieser Abwehrzellen in den Darmwänden stationiert hat. Diese sind eine Art Grenzpatrouille Ihrer körpereignen Abwehr zwischen Innenwelt und Außenwelt. Sie sitzen in der Darmwand wie in Schützengräben und warten darauf, Sie vor Krankheitserregern und Giften zu schützen können. Die Wissenschaftler äußern die Vermutung, dass diese Zellen bei einem Reizdarm ständig hyperaktiv sind. Auch andere wissenschaftliche Beobachtungen sprechen dafür, dass sich die Mastzellen im gesunden Darm von denen im Reizdarm unterscheiden. Manche dieser Veränderungen scheinen angeboren, andere durch äußere Einflüsse wie Entzündungen erworben zu sein.

Die Mastzellen speichern etliche Botenstoffe und wenn sie überaktiv sind, setzen sie zum falschen Zeitpunkt zu viele davon frei. Die Botenstoffe wandern zu nahegelegenen Nervenenden, aktivieren die enge Verbindung zwischen Bauch und Gehirn („Bauchgehirn“) und bringen es durcheinander. Die möglichen Folgen: unübliche Bewegungen im Darm, im Übermaß abgesonderte Sekrete und Entzündungen, welche wiederum weitere Immunzellen auf den Plan rufen. Die freigesetzten Botenstoffe haben Andockstellen an allen Organen des Körpers, einschließlich des Gehirns. So können die hyperaktiven Mastzellen Ihren gesamten Körper in eine Unwucht bringen und eine Reihe von Symptomen auslösen, die nicht auf Anhieb nach Darmproblemen aussehen wie beispielsweise Herzrhythmusstörungen, depressive Verstimmungen oder Tinnitus.

Luft in Magen und Darm: Hilfe bei Blähungen

Während der Verdauung ist in Ihrem Darm so einiges los: Vor allem ballaststoffreiche Lebensmittel, Kohlenhydrate und Eiweiße müssen aufwendig verarbeitet werden. Dabei entsteht unter anderem Kohlendioxid (CO2), das anschließend größtenteils in Ihre Blutbahn gelangt und über die Lunge ausgeatmet wird. Ein Rest des Gases jedoch verbleibt im Darm, gemeinsam mit anderen „Verdauungsabgasen“ wie Wasserstoff, Stickstoff, Methan, Ammoniak, geruchsintensivem Schwefel und weiteren Gärprodukten.

Diese Lüfte verursachen in Ihrer Darmgegend einen gewissen Druck. Entweichende Gase sorgen dann für Erleichterung. Grundsätzlich sind Blähungen also etwas vollkommen Natürliches, nicht von langer Dauer und in der Regel auch nicht weiter störend. Dauerhafte, massive Blähungen jedoch können ein Alarmsignal Ihres Körpers sein: Sie weisen auf eine mögliche Darmerkrankung hin oder eine falsche Ernährungsweise. Sprechen Sie Ihren Arzt darauf an. Die gute Nachricht: Die meisten Menschen, die unter dauerhaften Blähungen leiden, können das Problem sehr leicht selbst in den Griff bekommen. Sie müssen lediglich ein paar Punkte bei der Nahrungsaufnahme beachten und schon gehören die lästigen Beschwerden der Vergangenheit an.

Verschlucken Sie Luft?

Wenn Sie Ihr Essen runterschlingen, können Sie dabei unbemerkt Luft mitschlucken. Durch das Aufstoßen entledigt sich Ihr Körper anschießend dieser überflüssigen Luft. Wem das ab und zu passiert, braucht sich keine Gedanken zu machen. Passiert das allerdings häufig, verschlucken Sie möglicherweise zu viel Luft. Woran liegt das?

Hektisch essen, während des Essens reden oder stark kohlensäurehaltige Getränke gelten als mögliche Gründe, warum Sie Luft verschlucken. Müssen Sie ständig aufstoßen, auch ohne zu essen oder zu trinken, kann das auch eine nervöse Angewohnheit sein. Saures Aufstoßen kann durch Magensäure entstehen, die in die Speiseröhre zurückfließt (Reflux). Um die Säure abzubauen, schlucken Sie eventuell häufiger als normal. Dabei schlucken Sie meist auch mehr Luft und müssen deshalb öfter aufstoßen.

Änderung des Lebensstils als beste Lösung

Wenn Ihr Arzt eine krankheitsbedingte Ursache ausgeschlossen hat, ist eine Überprüfung Ihrer Ernährungsgewohnheiten die erste Maßnahme, um das leidige Problem mit der Luft in den Griff zu bekommen. Bei allen gesundheitlichen Vorteilen sollten Sie pro Tag nicht mehr als die von Ernährungsexperten empfohlenen 30 Gramm Ballaststoffe zu sich nehmen. Verteilen Sie diese Menge auf drei bis fünf Portionen Obst und Gemüse, um Blähungen zu vermeiden. Streichen Sie Light- und Diät-Produkte von Ihrem Speiseplan. Hier verstecken sich genauso wie in zuckerfreien Kaugummis und Getränken die blähenden Zuckeraustauschstoffe.

Bei anhaltenden Blähungen lohnt sich eine Stuhluntersuchung in einem Speziallabor. Hier kann genau festgestellt werden, wie es um das Gleichgewicht Ihrer Darmflora bestellt ist. Ihr Arzt kann anhand dieses Befunds eine gezielte Darmsanierung vornehmen und damit eine Überwucherung gasbildender Bakterien eindämmen. Wenn Sie diese Untersuchung, die Sie mit etwa 80 Euro selbst bezahlen müssen, nicht vornehmen lassen wollen, lohnt sich auch ein Selbstversuch mit einem die Darmflora aufbauenden Bakterienpräparat, das Sie rezeptfrei in jeder Apotheke erhalten.

Natürliche Hilfe gegen Blähungen

Einige Heilpflanzen wirken aufgrund ihrer ätherischen Öle blähungstreibend, krampflösend und gärungswidrig. Die besten blähungslösenden Heilpflanzen sind:

  • Anis
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Pfefferminze
  • Koriander

Bereiten Sie sich aus einer oder mehrerer dieser Heilpflanzen einen Tee zu. Die getrockneten Pflanzen erhalten Sie ebenso wie fertige Teemischungen in der Apotheke.

Entschäumer als akute Lösung

Kurzfristige Erleichterung bringen Ihnen Entschäumer. Die durch Luftschlucken oder Verdauungsprozesse gebildeten Gase werden im Darm von Schleim umgeben, sodass sich eine Art feinblasiger Schaum bildet. Dadurch wird der Abtransport der Luft erschwert. Entschäumer mit dem Wirkstoff Simeticon, einer Verbindung aus Dimeticon und Siliciumdioxid, bringen die Schaumblasen zum Platzen und erleichtern so den Blähungsabgang.

Die entsprehenden Präparate erhalen Sie in jeder Apotheke. Bei schmerzhaftem Meteorismus bringen Ihnen diese nebenwirkungsfreien Mittel kurzfristig Erleichterung. Eine dauerhafte Lösung des Problems sind sie jedoch nicht.

12 Tipps gegen Blähungen

  1. Versuchen Sie, auf üppige Mahlzeiten zu verzichten: Greifen Sie stattdessen über den Tag verteilt zu vier bis fünf kleinen Mahlzeiten. Das entlastet Ihre Verdauung und beugt einer übermäßigen Gasbildung vor.
  2. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Mahlzeiten: Essen Sie nicht „nebenbei“, beispielsweise während Sie telefonieren. Versuchen Sie, während des Essens möglichst nicht zu reden. Kauen Sie die Mahlzeit gründlich, mindestens 30-mal. So erleichtern Sie Ihrem Darm die Verdauung.
  3. Essen Sie nicht spät am Abend: Zwischen Ihrer letzten Tagesmahlzeit und dem zu Bett gehen sollten mindestens drei Stunden liegen.
  4. Trinken Sie nicht zu den Mahlzeiten: Das verursacht ein übermäßiges Luftschlucken. Sorgen Sie dafür, dass Sie außerhalb der Essenszeiten (eine Stunde vor oder ab einer Stunde nach dem Essen) mindestens zwei Liter trinken. Verzichten Sie auf kohlensäurehaltige Getränke. Menschen, die unter starken Blähungen leiden, sollten Ihren Flüssigkeitsbedarf vor allem mit stillem Mineralwasser decken.
  5. Führen Sie ein Ernährungstagebuch: Beobachten Sie Ihren Körper sehr genau: Welche Nahrungsmittel verursachen Blähungen? Versuchen Sie, diese möglichst zu meiden. Letztendlich reagiert jeder Körper anders: So gibt es Menschen, die ballaststoffreiches Obst oder Gemüse vertragen, bei anderen wiederum kommt es nach dem Verzehr zu einem „Bauchgrummeln“. Vor allem Kohl (Blumenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Rotkohl, Weißkohl, Wirsing) ist sehr ballaststoffreich, genauso wie Trockenfrüchte (Datteln, Feigen, Pflaumen und Rosinen).Beobachten Sie Blähungen nach ballaststoffreicher Kost, dann greifen Sie zu Lebensmitteln, bei denen die Gasbildung weniger intensiv ist. Dazu gehören beispielsweise Blattsalate und Tomaten.
  6. Minimieren Sie den Konsum von Weißmehlprodukten (Weißmehlbrötchen, Weißbrot). Diese unterstützten Gärprozesse im Darm.
  7. Achten Sie auf Ihre Eiweißaufnahme: Proteine im Übermaß aufgenommen, werden meist nicht ausreichend verdaut. Fäulnisprozesse sind die Folge, die wiederum zu Blähungen führen. Als Betroffener sollten Sie also darauf achten, dass Sie nicht zu viel Eiweiß aufnehmen (nicht mehr als 0,8 Gramm pro Kilo-gramm Körpergewicht).
  8. Meiden Sie Zuckeraustauschstoffe (z. B. Sorbit, Maltit, Xylit): Diese können ebenfalls für eine vermehrte Gasbildung verantwortlich sein. Zuckeraustauschstoffe sind bevorzugt in zuckerfreien Diätversionen von Softdrinks, in Diätprodukten, in Kaugummis, aber auch in Hustenbonbons oder Halsdragees zu finden. Vermeiden Sie außerdem zu fettige oder süße Speisen: Auch hier kann die aufwendige Verdauung für massive Blähungen sorgen.
  9. Achten Sie auf Alltagsstoffe: Gifte wie Amalgam aus Zahnfüllungen, Umweltgifte, Gifte aus Reinigungsmitteln können Ihrer Darmflora schaden und so Blähungen verursachen. Leiden Sie also unter dauerhaften Blähungen, so ziehen Sie immer auch in Betracht, dass möglicherweise ein neues Reinigungsmittel oder eine Zahnbehandlung die Ursache sein kann.
  10. Nutzen Sie die Heilpflanze Fenchel: Trinken Sie als Betroffener täglich zwei Tassen Fencheltee. Übergießen Sie dazu einen Teelöffel gequetschte Fenchelsamen (erhältlich in Drogerien oder Reformhäusern, 100 Gramm kosten etwa 3 Euro) mit einem Viertelliter kochendem Wasser. Etwa fünf Minuten ziehen lassen, abseihen, warm trinken.
  11. Bewegen Sie sich regelmäßig: Das fördert Ihre Durchblutung und die Verdauung. Gehen Sie nach dem Essen beispielsweise mindestens 30 Minuten spazieren.
  12. Sorgen Sie für Entspannung: Hat Stress auf Magen und Darm geschlagen, dann sollten Sie unbedingt einen Gang runter schalten. Versuchen Sie Aufgaben zu delegieren. Nehmen Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde Zeit für sich selbst, um beispielsweise ein Buch zu lesen. Belegen Sie Kurse zur Stressreduktion an der Volkshochschule (z. B. autogenes Training, Yoga).

Diese Lebensmittel verursachen eine geringe Gasbildung

  • Fleisch, Geflügel, Fisch
  • Eier
  • Reis
  • Mais
  • Nüsse
  • Gemüse wie Kopfsalat, Tomaten, Brokkoli, Blumenkohl, Spargel
  • Trauben
  • Wassermelonen

Teerstuhl kann auf innere Blutungen hinweisen

Teerstuhl, also die Schwarzfärbung von Stuhl, kann mehrere Ursachen haben. Häufig wird er durch Lebensmittel hervorgerufen, beispielsweise durch stark färbende Beeren wie Heidel- oder Blaubeeren. Auch Medikamente und Eisen-Präparate können Ihren Stuhl schwarz einfärben.

Schwarzer Stuhl kann aber auch durch eine Blutung im Verdauungstrakt entstehen. Das Blut wird in diesem Fall durch die Magensäure schwarz gefärbt und diese Mischung gibt die Farbe an den Stuhl weiter. Teerstuhl, der durch solch eine Blutung ausgelöst wird, riecht sehr übel und hat eine glänzende Oberfläche. Die Blutung wird häufig durch ein Geschwür ausgelöst; lokalisiert ist es im Magen bzw. im Dünndarm. Wenn Sie also eine Färbung Ihres Stuhls durch Ernährung oder Medikamente ausschließen können, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen, damit die Blutung so schnell wie möglich gestoppt werden kann.

Hausmittel gegen Magenprobleme

  • Kartoffelsaft wirkt stark basisch und bindet die Säure. Sie können den Saft (z. B. von Schoenenbergerâ oder Biottaâ) im Reformhaus fertig kaufen oder auch frisch aus rohen Kartoffeln pressen. Trinken Sie vor Ihren Mahlzeiten jeweils 150 ml davon.
  • Leinsamenschleim wirkt reizlindernd und schützend auf die Schleimhaut von Speiseröhre und Magen. Übergießen Sie einen Esslöffel geschroteten Leinsamen mit 250 ml Wasser und lassen Sie alles 30 Minuten kochen. Seihen Sie den Schleim ab und trinken Sie ihn über den Tag verteilt.
  • Heilerdetrunk ist in der Lage Säure zu binden und wirkt gleichzeitig entzündungshemmend. Schwemmen Sie einen Teelöffel Heilerde zur innerlichen Anwendung in einem Glas warmem Wasser auf und trinken Sie die Mischung nach den Mahlzeiten in kleinen Schlucken.

Säurebindende Suppe

  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 TL nicht gemahlener Leinsamen
  • 1 TL Kümmel
  • 1 l Wasser

Schneiden Sie die ungeschälte Kartoffel in kleine Würfel und kochen Sie alle Zutaten 20 Minuten lang. Seihen Sie die Suppe ab und füllen Sie die Brühe in eine Thermoskanne. Trinken Sie davon über den Tag verteilt mehrmals in kleinen Schlucken. Die ersten Schlucke sollten Sie bereits morgens vor dem Frühstück nehmen.

Bitterstoffe in bitteren Salaten

Bitterstoffe sind, wie der Name schon sagt, vor allem in den bitteren Salatsorten enthalten. Hierzu gehören unter anderem Radiccio, Ruccola oder Endiviensalat. Auch in Gewürzen wie Thymian, Wermut, Bohnenkraut oder Dill sind diese Stoffe zu finden.

Alternative: Zitrusfrucht-Drink

Eine Alternative ist ein Zitrusfrucht-Drink. Diesen können Sie sich selbst mixen, indem Sie den Saft von einer Grapefruit, einer Orange und einer halben Zitrone in 125 ml Apfelsaft geben. Dann schütten Sie 125 ml Mineralwasser hinzu. Alle Bitterstoffe wirken so, dass sie Ihre Magen- und Darm-Schleimhaut anregen und so Ihre Verdauung verbessern.

Verdauungsprobleme Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Divertikulitis

Der Schweregrad einer Divertikulitis reicht von einer leichten Entzündung des Dickdarms bis hin zu einer massiven Infektion oder einem Riß der Darmwand.

Verdauungsprobleme FID Gesundheits-Experten Was hilft wirklich bei Verstopfung?

Rezepte gegen Verstopfung gibt es viele: Täglich mehrere Joghurts essen, Müsli mit Leinsamen anreichern, usw. Doch welche halten, was sie versprechen?

Verdauungsprobleme Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Sanfte Massage gegen Verstopfung und Blähungen

Probieren Sie bei Blähungen ein sanftes Massageverfahren aus, das viele Ärzte heute leider nicht mehr verordnen: die Kolonmassage.

Verdauungsprobleme Helmut Erb Kohl: So vermeiden Sie Blähungen

Viele leiden unter Blähungen durch Kohl. Doch kaum jemand geht deswegen zum Arzt. Denn Blähungen gelten z.T. als anrüchig. Das kann man tun.

Verdauungsprobleme Redaktionsteam FID Gesundheitswissen Kümmel: Die Nummer 1 gegen Blähungen und Völlegefühl

Die Heilige Hildegard von Bingen verordnete Kümmeltee bei Herzbeschwerden, die durch einen geblähten Bauch hervorgerufen werden.

Gratis PDF

Die besten
7 Rezepte
mit Ingwer