Venen: So kommen Sie gesund über den Winter
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Wenn es jetzt draußen wieder kalt und frostig wird, ist die Versuchung groß, es sich zu Hause bei einem guten Essen und Kerzenschein bequem zu machen. Doch Bewegungsmangel ist Gift für die Fitneß, die Figur und die Freude an der Bewegung. Auch die Muskeln werden träge, und das Bindegewebe erschlafft. Darunter leiden auch die Venen, die sich mit geschwollenen Beinen, Schweregefühl, ja Schmerzen melden. Gerade, wenn Sie den Tag über gestanden oder gesessen haben, ist es Zeit, ein Venen-Aktivprogramm zu starten, das Ihnen überdies hilft, Erkältungen zu widerstehen.
- Bewegung macht müde Beine munter. Jetzt bieten sich viele Wintersportarten an: Besonders gut für die Venen sind Langlauf, Schlittschuhlaufen oder einfach schnelles zügiges Gehen. Da wird die Muskelpumpe der Beine aktiv und pumpt das Blut nach oben.
- Wenn Sie zu schweren Beinen neigen, sollten Sie Stützstrümpfe tragen (gibt es in allen Kaufhäusern). Sie entlasten auf sanfte Weise und begegnen den Anfängen.
- Bei deutlichen Beschwerden können Sie sich – immer nach Rücksprache mit dem Arzt! – im Sanitätsfachgeschäft Kompressionsstrümpfe anpassen lassen. Sie verhindern, daß sich die Venen ausdehnen und beugen so Stauungen vor. Sie sehen aus wie blickdichte Strumpfhosen und sollten schon den Tag über getragen werden, um ihren Zweck zu erfüllen.
- Füße weg von Hitzequellen! Weg vom Ofen, von der Wärmflasche oder der Heizdecke. Richten Sie im Auto die Heizung nicht auf den Fußraum. Hitze an den Füßen erweitert die Venen und läßt das Blut in ihnen versacken.
- Ist Ihnen kalt geworden, nehmen Sie statt eines heißen Vollbades eine warmkalte Wechseldusche. Diese belebt Ihren Kreislauf und damit auch den Blutfluß. Als erfreulichen Nebeneffekt fühlen Sie sich viel länger fit, und wenn Sie die Wechselduschen zur Gewohnheit machen, bringen Sie damit auch Ihr Immunsystem auf Trab.
- Kalte Füße schaden den Venen aber auch. Stehen Sie also nicht lange auf kalten Böden herum, sondern bewegen Sie die Füße, wippen Sie beim Warten an der Bushaltestelle auf den Zehen, gehen Sie herum – und das alles, bevor Sie kalte Füße haben!
- Achten Sie auf warme, aber lockere Kleidung. Keine engen Hosen, die den Blutfluß abschnüren. Im Büro haben Sie ein paar leichtere Schuhe stehen, gegen die Sie die Winterstiefel auswechseln können.
- Sorgen Sie für ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung.