Venen: So bekämpfen Sie Venenleiden
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Venenleiden müssen Sie nicht hinnehmen. Sie können zusammen mit Ihrem Therapeuten eine Menge dagegen tun. Welche Therapieform angesagt ist, kann natürlich nur Ihr Therapeut entscheiden. Wichtig ist vor allem
Entgiftung des Körpers
Ernährungsumstellung
Bewegung
Gewichtsreduktion
Zusätzlich gibt es zwei weitere Bereiche, die der Therapeut anwenden kann:
1. Kompressionstherapie
Die Kompressionstherapie ist die Basisbehandlung erkrankter Venen. Medizinische Strümpfe oder Druckverbände üben von außen Druck auf das Bein und damit auf die Vene aus. Dadurch erhöht sich innerhalb der Vene der Druck – das Blut fließt schneller nach oben. Das Gefäß verengt sich, und die Venenklappen können wieder schließen. Das Blut fließt nun ungestört zum Herzen – venöse Stauungen werden so beseitigt.
2. Venenpräparate
Zur medikamentösen Behandlung erkrankter Beinvenen werden Gelees und Salben sowie Tabletten eingesetzt. Ziel ist es, die Venenwände abzudichten, den Gefäßwiderstand zu fördern und das Blut zu „verflüssigen“, damit es besser nach oben fließen kann. Erreicht wird dies z. B. durch Wirkstoffe wie Rosskastanienextrakt, Auszüge aus Steinklee, Mäusedorn, rotes Weinlaub, Rutin oder Heparin.
Hinweis: Venenpräparate sollen Sie nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einsetzen.
Erhalten Sie sich gesunde Venen und schöne Beine
Lassen Sie Venenprobleme gar nicht erst entstehen. Möglichst viel Bewegung und eine gesunde Ernährung tun auch Ihren Venen gut! Das gilt vor allem, wenn Sie viel sitzen oder stehen müssen. Wichtig für Frauen über 30 oder Raucherinnen: Die Pille ist ein zusätzlicher Risikofaktor. Achten Sie auf erste Warnsignale.
In den Industrieländern hat etwa die Hälfte aller Menschen schwache Beinvenen. Vielen ist das nicht bewusst. Sie ignorieren die ersten Anzeichen einer beginnenden Venenschwäche. Erst im fortgeschrittenen Stadium wird die Krankheit erkannt. Dabei können Sie gerade am Anfang eine Menge tun und Schlimmes verhindern.
Wie Sie aktiv Ihre Venentherapie unterstützen
Sollte bei Ihnen bereits alles auf eine Venenschwäche hindeuten, ist der Weg zum Arzt oder Heilpraktiker ein Muss. Er wird eine geeignete Therapie für Sie finden. Parallel dazu sollten Sie selbst aktiv werden und Ihren Beitrag zum Therapieerfolg leisten. Und das geht ganz einfach:
Halten Sie Ihr Normalgewicht!
Der Grund dafür liegt auf der Hand: Je mehr Gewicht die Beine tragen müssen, um so gefährdeter ist das ohnehin schon geschwächte Bindegewebe Ihrer Venen. Sollten Sie ein paar Pfund zu viel auf die Waage bringen, heißt die Devise: abnehmen.